20.000 Menschen fordern am Frauentag in Berlin Gleichberechtigung und Solidarität mit dem Iran
Frauentag in Berlin: Lauter Protest für mehr Rechte - 20.000 Menschen fordern am Frauentag in Berlin Gleichberechtigung und Solidarität mit dem Iran
Tausende Menschen gingen am Internationalen Frauentag in Berlin auf die Straße, um für Gleichberechtigung der Geschlechter zu demonstrieren. Der Protestzug am 8. März 2026 zog weit mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer an als erwartet – die Polizei schätzte die Zahl der Demonstrierenden auf bis zu 20.000. Viele trugen Schilder in Solidarität mit der Widerstandsbewegung im Iran und skandierten den Slogan "Frau, Leben, Freiheit". Die Kundgebung startete am Oranienplatz, wo sich offiziell über 10.000 Frauen angemeldet hatten. Die Berliner Polizei korrigierte ihre Schätzung später auf fast das Doppelte, da die Menschenmengen die ursprünglichen Prognosen deutlich überstiegen. Auch Männer beteiligten sich, eine separate Zählung gab es jedoch nicht. Die Demonstrierenden zogen Richtung Rotes Rathaus, den Amtssitz des regierenden Bürgermeisters. Unterwegs forderten sie auf Plakaten ein Ende der Gewalt gegen Frauen und der Diskriminierung am Arbeitsplatz. Einige Schilder richteten sich direkt gegen die Bundesregierung: Katja Karger, Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), warf den Verantwortlichen vor, den Sozialstaat ausgehöhlt zu haben. Veranstaltet wurde die Demonstration von einem Bündnis aus Gewerkschaften, Frauenrechtsorganisationen und Aktivistinnen, darunter Omas for Future. Parallel fanden in ganz Berlin weitere Kundgebungen statt, etwa an der Schönhauser Allee (mit rund 3.000 Expecteden), am Mariannenplatz (wo der "Lila Ride" stattfand) und am Alexanderplatz. Im Laufe des Tages waren weitere Proteste in anderen Stadtteilen geplant. Die Demonstration übertraf alle Erwartungen: Allein in Berlin beteiligten sich fast 20.000 Menschen. Die Organisatorinnen betonten Forderungen nach gleichen Rechten, einem Ende geschlechtsspezifischer Gewalt und stärkerem Arbeitsschutz. Gleichzeitig zeigte die Veranstaltung Solidarität mit globalen Bewegungen, insbesondere mit dem anhaltenden Kampf iranischer Frauen für Freiheit.
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