ADAC plant erste Beitragserhöhung seit 2021 – Premium-Mitglieder besonders betroffen
Birgitt OttoADAC plant erste Beitragserhöhung seit 2021 – Premium-Mitglieder besonders betroffen
Der ADAC, Deutschlands größter Automobilclub, bereitet die erste Erhöhung der Mitgliedsbeiträge seit sechs Jahren vor. Die geplanten Anpassungen, die 2027 in Kraft treten sollen, betreffen alle Mitgliedschaftsmodelle – wobei Premium-Mitglieder die stärksten Steigerungen tragen müssen. Interne Dokumente, die Business Insider vorliegen, skizzieren die Änderungen, auch wenn die genauen Beträge vom Verband selbst noch nicht bestätigt wurden.
Die Beitragserhöhungen fallen je nach Mitgliedschaftsstufe unterschiedlich aus. Bei der Basis-Einzelmitgliedschaft wird mit einem Aufschlag von mindestens 10 Euro gerechnet. Familienmitgliedschaften könnten sogar um bis zu 55 Euro teurer werden. Im Schnitt dürften die Beiträge um etwa 20 Prozent steigen, wobei Premium-Mitglieder die höchste Belastung tragen.
Konkrete Zahlen für die gängigsten Mitgliedschaftsarten hat der ADAC bisher nicht genannt. Der Club begründet die Notwendigkeit der Anpassungen jedoch mit gestiegenen Betriebskosten. Die Vorschläge sollen auf der Jahresversammlung im Mai abschließend beschlossen werden.
Die letzte Beitragsanpassung erfolgte 2023, als Premium-Mitglieder eine Erhöhung von 20 Prozent hinnehmen mussten. Diesmal sind alle Mitgliedergruppen betroffen – die erste breite Anpassung seit 2021.
Falls die neuen Tarife genehmigt werden, gelten sie ab 2027. Besonders betroffen sind dann Mitglieder mit Premium- oder Familienverträgen. Die Entscheidung folgt auf eine Phase stabiler Beiträge, wobei der ADAC finanzielle Belastungen als Grund für die Anpassung angibt.






