Alarmierende Mängel: Viele Kinder in Neuss-Erfttal falsch oder ungesichert im Auto
Hans-Werner HövelAlarmierende Mängel: Viele Kinder in Neuss-Erfttal falsch oder ungesichert im Auto
Verkehrskontrolle in Neuss-Erfttal deckt besorgniserregenden Trend auf: Viele Kinder unzureichend oder gar nicht gesichert
Bei einer kürzlichen Verkehrskontrolle in Neuss-Erfttal zeigte sich ein alarmierendes Bild: Zahlreiche Kinder waren entweder falsch gesichert oder trugen überhaupt keinen Sicherheitsgurt. Die Aktion, die am 26. März in der Nähe des DRK-Kindergartens stattfand, wurde von der Polizei, jungen Schülerinnen und Schülern sowie der örtlichen Verkehrswacht durchgeführt.
Beamte beobachteten den Verkehr in der Umgebung des Kindergartens, wobei sie besonders auf Geschwindigkeitsüberschreitungen und die korrekte Nutzung von Rückhaltesystemen achteten. Zwar hielten sich alle Autofahrer an die Tempolimits, doch bei vielen Kindern wurden Mängel bei der Sicherung festgestellt.
Nach deutscher Verkehrsordnung müssen Kinder unter zwölf Jahren oder mit einer Körpergröße unter 150 Zentimetern auch auf kurzen Fahrten in einem geeigneten Kindersitz transportiert werden. Die Verantwortung dafür liegt allein bei den Fahrzeugführern. Wer gegen diese Pflicht verstößt, muss mit Bußgeldern und Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg rechnen.
Als Zeichen der Anerkennung überreichten die Kindergartenkinder den vorbildlichen Autofahrern selbstgebastelte Osterkarten und -eier. Mit dieser Aktion sollte nicht nur das Bewusstsein für die Problematik geschärft, sondern auch rücksichtsvolles Verhalten im Straßenverkehr belohnt werden.
Die Kontrolle unterstrich, dass die korrekte Sicherung von Kindern im Auto trotz klarer gesetzlicher Vorgaben weiterhin ein Problem darstellt. Polizei und Verkehrssicherheitsorganisationen betonen weiterhin, wie entscheidend die richtige Nutzung von Rückhaltesystemen ist, um junge Mitfahrer zu schützen. Für Verstöße bleiben Bußgelder und Punkte weiterhin vorgesehen.






