Aldi Süd trennt sich vom Luxushotel Öschberghof nach fast 50 Jahren
Hans-Werner HövelAldi Süd trennt sich vom Luxushotel Öschberghof nach fast 50 Jahren
Aldi Süd verkauft Luxushotel Öschberghof im Rahmen von Kostensenkungen und Fokussierung auf das Kerngeschäft
Als Teil einer umfassenden Strategie zur Kostenreduzierung und Konzentration auf das Hauptgeschäft veräußert Aldi Süd sein Luxushotel Öschberghof. Käufer ist die Gustav-Zech-Stiftung, eine Organisation mit langjähriger Erfahrung in der Hotellerie. Wie die Lebensmittel Zeitung zuerst berichtete, steht der Deal kurz vor dem Abschluss.
Aldi Süd besitzt den Öschberghof seit den mittleren 1970er-Jahren. Das Fünf-Sterne-Haus erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 30,7 Millionen Euro. Trotz des Verkaufs soll der Betrieb wie gewohnt weiterlaufen.
Der aktuelle Geschäftsführer, Michael Artner, bleibt auch nach der Transaktion in seiner Position. Die Zech Gruppe, die unter dem Dach der Stiftung agiert, betreibt bereits mehrere Luxushotels und Resorts.
Der Verkauf steht noch unter dem Vorbehalt der Kartellbehörden. Sobald die Genehmigung erteilt ist, zieht sich Aldi Süd aus dem Luxus-Hotelgewerbe zurück. Der Schritt entspricht der Unternehmensstrategie, das Geschäft zu straffen und nicht zum Kerngeschäft gehörende Vermögenswerte abzubauen.
Damit endet die fast 50-jährige Ära des Öschberghofs unter Aldi Süd. Mitarbeiter, Führung und Tagesgeschäft bleiben von der Übernahme unberührt. Die Gustav-Zech-Stiftung übernimmt das Hotel, sobald die behördliche Freigabe vorliegt.






