Augsburgs Stichwahl wird im Bierzelte ausgezählt – eine ungewöhnliche Lösung
Hildegund LachmannKein Platz im Ausstellungssaal - Wahlhelfer ziehen ins Bierzelt - Augsburgs Stichwahl wird im Bierzelte ausgezählt – eine ungewöhnliche Lösung
Augsburgs Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt fand am Sonntag statt – und die Stimmen wurden an einem ungewöhnlichen Ort ausgezählt. Wegen eines Mangels an großen Veranstaltungsorten griff die Stadt auf ein Bierzelte zurück, um die Wahlunterlagen zu bearbeiten. Die Kandidatin der CSU, Amtsinhaberin Eva Weber, trat dabei gegen den SPD-Herausforderer Florian Freund an.
Da für die zweite Wahlrunde ein großer Raum benötigt wurde, um die Briefwahlstimmen auszuwerten, stand die sonst genutzte Messehalle diesmal nicht zur Verfügung. Da das Ostervolksfest bevorstand, waren auf dem Plärrer bereits die ersten Bierzelte aufgebaut worden.
Eines davon wurde kurzerhand zum Wahlbüro umfunktioniert. Wahlhelfer arbeiteten in dem provisorischen Zelt, umgeben von den Vorbereitungen für das Fest. Die ungewöhnliche Lösung ermöglichte es, die Auszählung trotz der logistischen Hürden termingerecht durchzuführen.
Das Bierzelt bot eine praktische Alternative, nachdem keine andere große Halle kurzfristig verfügbar war. Die Behörden bestätigten, dass die Auszählung wie geplant verlaufen sei. Die Ergebnisse der Stichwahl entscheiden nun, ob Weber im Amt bleibt oder Freund ihr Nachfolger wird.






