Baden-Württemberg investiert über 500 Millionen Euro in sein marodes Straßennetz bis 2026
Hildegund LachmannBaden-Württemberg investiert über 500 Millionen Euro in sein marodes Straßennetz bis 2026
Baden-Württemberg plant massive Investitionen in sein Straßennetz für nächstes Jahr
Über 500 Millionen Euro sind für die Instandhaltung der Infrastruktur in der gesamten Region vorgesehen. Die Mittel sollen mehr als 300 neue Projekte unterstützen, mit einem besonderen Schwerpunkt auf den Landkreis Emmendingen.
Das Verkehrsministerium hat die Sanierung bestehender Straßen und Brücken zur Priorität erklärt. In Emmendingen werden mehrere wichtige Verkehrsadern aufgewertet: Ein 340 Meter langer Abschnitt der Bundesstraße 3 erhält einen neuen Fahrbahnbelag, während die Landesstraße 186 zwischen Waldkirch und Kandel auf ihrer 13,7 Kilometer langen Strecke vollständig saniert wird.
Auch die L106, die Bleichheim und Streitberg verbindet, wird instand gesetzt – darunter fällt der Bau einer neuen Stützkonstruktion. In der Nähe steht an der L173 in Simonswald ebenfalls eine Sanierung an. Zudem wird eine Stützanlage in Obersimonswald wiederhergestellt, um die langfristige Stabilität zu gewährleisten.
Die Vorhaben sind Teil einer umfassenden Initiative zur Verbesserung der Verkehrsverbindungen. Die Pläne für 2026 spiegeln eine übergeordnete Strategie wider, die auf die Erhaltung und Modernisierung der regionalen Infrastruktur abzielt.
Die Maßnahmen sollen Abnutzungserscheinungen auf Hauptverkehrsrouten beheben und gleichzeitig die Sicherheit erhöhen. Mit über 300 Projekten umfasst die Baumaßnahme sowohl lokale als auch überregionale Straßen. Die Investition von 500 Millionen Euro soll das Verkehrsnetz in Baden-Württemberg für die kommenden Jahre in einem guten Zustand halten.






