Baptiste Giabiconi rockt als Gastjuror bei Germany's Next Topmodel – mit scharfer Kritik und Retro-Charme
Birgitt OttoKarl Lagerfeld machte ihn zum Star: Baptiste Giabiconi bewertet die GNTM-Models - Baptiste Giabiconi rockt als Gastjuror bei Germany's Next Topmodel – mit scharfer Kritik und Retro-Charme
Die neueste Folge von Germany's Next Topmodel (GNTM) 2026 brachte einen prominenten Gast in die Jury: Baptiste Giabiconi, ein ehemaliges Model und enger Vertrauter von Heidi Klum, übernahm in Berlin die Rolle des Gastjurors und Laufsteg-Coachs. Gemeinsam mit Heidi Klum bewertete er die männlichen Kandidaten in einer Reihe von Herausforderungen – vom Catwalk-Training bis zu einem retro-inspirierten Fotoshooting.
Giabiconi, der 2019 die Modelbranche verließ, um sich der Musik und dem Fernsehen zu widmen, teilte scharfe Kritik und persönliche Ratschläge mit den Nachwuchsmodellen. Seine Präsenz verhalf dem Wettbewerb eine neue Dynamik und setzte die Teilnehmer unter Druck, ihre Fähigkeiten zu verfeinern.
Die Folge begann mit einem intensiven Laufsteg-Training unter Giabiconis Leitung. Er schulte die Models in Haltung, Blickführung und Posen – dabei scheute er sich nicht vor deutlicher Kritik. Godfrey wurde aufgefordert, fröhlicher zu wirken, während Benjamin für seine übertriebenen Mimiken gerügt wurde. Giabiconi riet den Kandidaten zudem, ihre Ernährung streng zu kontrollieren – eine Praxis, die er selbst befolge.
Beim ersten Fotoshooting warteten besondere Herausforderungen: Die Männer posierten in engen Schwimmshorts im Stil der 1950er-Jahre auf einem Boot – eine Hommage an klassische Bademoden-Kampagnen. Tony überzeugte mit einer selbstbewussten Performance und erntete Lob von Heidi Klum, die ihn mit Schauspieler Matt Damon verglich. Hyan hingegen kämpfte mit Unsicherheiten bezüglich seines Körpers und zögerte, sich ohne Oberteil zu zeigen.
Auch persönliche Geschichten standen im Mittelpunkt: Alexavius sprach offen über die Mobbing-Erfahrungen in seiner Kindheit wegen eines großen Muttermals am Bein, das mehrere Operationen erforderte. Jill, ein weiterer Kandidat, thematisierte seine Transition, die er als die beste Entscheidung seines Lebens bezeichnete – auch wenn er sich wegen seines schütter werdenden Haares unsicher fühle.
Während der Jury-Sitzung hob Giabiconi Yannecks Potenzial hervor und sah in ihm einen idealen Kandidaten für Marken wie Dolce & Gabbana oder Dsquared2. Seine Branchenerfahrung und direkte Art hinterließen bei den Teilnehmern einen bleibenden Eindruck.
Die Folge zeigte die Belastungen und persönlichen Entwicklungen der männlichen Models unter Giabiconis Führung. Seine Kritik, kombiniert mit Heidi Klums Feedback, setzte Maßstäbe für den Wettbewerb. Die Kandidaten müssen sich nun weiteren Herausforderungen stellen – geprägt von Giabiconis Einfluss auf ihren Weg.






