Bayerische Polizisten schreiben Olympia-Geschichte in Mailand-Cortina 2026
George BenthinHerrmann lobt Leistungen bayerischer Athleten bei den Olympischen Spielen - Bayerische Polizisten schreiben Olympia-Geschichte in Mailand-Cortina 2026
Bayerische Athleten feiern beste olympische Leistung bei den Spielen in Mailand-Cortina
Bei den Winterspielen in Mailand-Cortina haben bayerische Sportler ihre bisher beste olympische Bilanz erzielt. Besonders zwei herausragende Vertreter des Elite-Sportprogramms der bayerischen Polizei sicherten sich historische Medaillen. Ihr Erfolg war Teil des gesamtdeutschen Auftritts, bei dem die Nation knapp ihr Ziel einer Top-3-Platzierung verfehlte.
Deutschland hatte 184 Athleten zu den Winterspielen 2026 nach Mailand und Cortina d'Ampezzo entsandt – alle bereits über die nationalen Teams qualifiziert. Davon kamen 82 aus Bayern, neun von ihnen aus dem Polizei-Eliteförderprogramm des Freistaats.
Philipp Nawrath holte Bronze in der Mixed-Staffel, während Magdalena Matschina im Doppelsitzer dominierte und Silber sowie Gold gewann. Ihre Erfolge markieren die beste olympische Leistung von Polizeisportlern aus Bayern in der Geschichte.
Insgesamt sicherte sich Deutschland 26 Medaillen – achtmal Gold, zehnmal Silber und achtmal Bronze. Damit blieb die Ausbeute eine Medaille hinter dem Ergebnis von Peking 2022 zurück, als das Team noch Rang zwei belegt hatte. In Mailand-Cortina reichte es nur für Platz fünf im Medaillenspiegel, womit die angestrebte Top-3-Platzierung knapp verpasst wurde.
Bayerns Sportminister würdigte später die "herausragenden Leistungen" der Athleten aus dem Freistaat und betonte ihren Beitrag zum deutschen Gesamtauftritt.
Die Rekordleistungen der bayerischen Sportler steigerten zwar die deutsche Medaillenbilanz, doch die Nationalmannschaft verfehlte ihr Podestziel knapp. Dennoch setzen ihre Erfolge neue Maßstäbe für künftige Winterspiele – insbesondere für die Teilnehmer des Polizei-Eliteprogramms.






