09 May 2026, 04:16

Berliner Rolltreppen: Warum Linkssteher den Stadtpuls stören

Eine Treppe in einer U-Bahn-Station mit einem "Reise, wenn du wagst"-Schild oben, flankiert von Geländern und U-Bahn-Stationswänden im Hintergrund.

Berliner Rolltreppen: Warum Linkssteher den Stadtpuls stören

In Berlin tickt die Zeit schnell – besonders auf Rolltreppen. Die Stadt lebt nach einer ungeschriebenen Regel: Wer steht, bleibt rechts, wer geht, nutzt die linke Seite. Doch wer sich nicht daran hält, sorgt schnell für Verdruss.

Das Problem sind diejenigen, die auf der linken Seite der Rolltreppe verharren. Diese Linkssteher versperren den Weg all denen, die es eilig haben. Der Autor beschreibt sie als Zusammenprall von Hektik und Gleichgültigkeit – ein kleines, aber bezeichnendes Detail des Berliner Tempos.

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Hier scheint Zeit eine inoffizielle Währung zu sein. Jede Sekunde zählt, und wer zur falschen Zeit am falschen Ort stehen bleibt, stört den Fluss. Für diejenigen, die es eilig haben, werden die Linkssteher zum unerwarteten Hindernis und verwandeln eine einfache Fahrt in eine Geduldsprobe.

Die Rolltreppen-Regel bleibt eine stille Abmachung in Berlin. Die Linkssteher bremsen zwar den Rhythmus, doch die Stadt bleibt in Bewegung. Ob sie es merken oder nicht – ihre Entscheidung wirkt sich auf alle aus, die vorankommen wollen.

Quelle