Bremen investiert 20,5 Millionen Euro in die Modernisierung der Uni-Gebäude GW1 und NW1
George BenthinBremen investiert 20,5 Millionen Euro in die Modernisierung der Uni-Gebäude GW1 und NW1
Die Universität Bremen steht vor einem umfassenden Modernisierungsprojekt, nachdem der Bremer Senat Investitionen in Höhe von 20,5 Millionen Euro bewilligt hat. Die Mittel sollen zwei der ältesten Gebäude des Campus grundlegend sanieren und so sichere, nachhaltigere Räumlichkeiten für Studierende und Mitarbeiter schaffen. Gleichzeitig soll das Vorhaben Bremens Ruf als führender Standort für Wissenschaft und Bildung weiter stärken.
Im Mittelpunkt der Sanierung stehen die Gebäude Geisteswissenschaften 1 (GW1) und Naturwissenschaften 1 (NW1), die bereits bei der Gründung der Universität errichtet wurden. Die Arbeiten umfassen die Beseitigung schädlicher Baumaterialien, die Verbesserung des Brandschutzes sowie die Modernisierung der technischen Infrastruktur. Zudem entstehen zeitgemäße Lern- und Arbeitsbereiche, die den sich wandelnden Anforderungen der akademischen Lehre gerecht werden.
Das Budget von 20,5 Millionen Euro wird über einen Zeitraum von vier Jahren verteilt – davon stammen 18,8 Millionen Euro aus Bundesmitteln im Rahmen der Beschleunigten-Bau-Initiative. Neben den baulichen Maßnahmen wird die hochschuleigene Ambulanz in eine zentralere Lage auf dem Campus verlegt. Dort entstehen neue Therapieräume, psychologische Labore sowie Wartebereiche für Erwachsene und Kinder.
Die Umsetzung erfolgt in mehreren Phasen über die kommenden Jahre. Verantwortliche betonen, dass die Sanierung nicht nur die Studienbedingungen verbessern, sondern auch die ökologische Bilanz der Universität entlasten werde.
Nach Abschluss der Arbeiten stehen Studierenden und Forschenden moderne, klimafreundliche Einrichtungen zur Verfügung. Die Investition unterstreicht zudem Bremens langfristiges Ziel, sich als dynamischer Motor für wissenschaftlichen Fortschritt und die Förderung junger Talente zu etablieren. Die ersten Bauarbeiten sollen in Kürze beginnen.






