08 April 2026, 00:25

Bühnenarbeiter bei 36 Stage XL kämpfen um faire Löhne und Sicherheit

Plakat für ein Spektakelkonzert mit zwei Anzugträgern, die ernst nebeneinander stehen, Text in fetter Schrift.

Bühnenarbeiter bei 36 Stage XL kämpfen um faire Löhne und Sicherheit

Beschäftigte des Berliner Unternehmens 36 Stage XL kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen

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Das in Berlin ansässige Unternehmen 36 Stage XL, das Bühnen für große Acts wie Metallica und Lady Gaga organisiert, sieht sich mit Forderungen seiner Mitarbeiter nach besseren Arbeitsbedingungen konfrontiert. Diese berichten von prekären Verträgen, ausstehenden Löhnen und mangelnden Sicherheitsstandards – Probleme, die in der Veranstaltungbranche weit verbreitet sind.

Vojta C. begann seine Tätigkeit bei 36 Stage XL als Bühnenarbeiter im Rahmen eines Minijobs. Nachdem er auf unbezahlte Löhne aufmerksam gemacht hatte, erhielt er kaum noch Schichten zugewiesen. Ähnliche Erfahrungen machte German Garcia, ein weiterer Mitarbeiter. Sein befristeter Vertrag sah keine garantierten Arbeitsstunden oder Sozialversicherung vor, sodass er im Krankheitsfall ohne Einkommen dastand.

Mittlerweile haben sich die Beschäftigten in einer Betriebsgruppe organisiert, die mit der anarchosyndikalistischen Gewerkschaft FAU verbunden ist. Ihre Forderungen umfassen stabile Arbeitsverträge, die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben sowie verbesserte Sicherheitsmaßnahmen. Die FAU ließ zudem eine rechtliche Prüfung der prekären Beschäftigungsverhältnisse im Unternehmen durchführen.

Um branchenweite Veränderungen voranzutreiben, bietet die Kampagne Stage Workers United Informationen zu Arbeitsrechten, Arbeitsschutz und Schutz vor Belästigung für Beschäftigte in der Eventbranche an.

Der Konflikt bei 36 Stage XL wirft ein Schlaglicht auf die langjährigen Missstände in der Live-Event-Branche. Die Mitarbeiter fordern weiterhin faire Verträge und sichere Arbeitsbedingungen. Ihr Engagement spiegelt die übergreifenden Kämpfe der Branche um grundlegende Jobsecurity und rechtlichen Schutz wider.

Quelle