Bundesregierung stoppt Organspender-Registrierung in Bürgerämtern – warum dieser Rückzieher kritisiert wird
Patientenvertreter kritisieren den Rückzug der Bundesregierung bei der Regulierung des Organspenderegisters - Bundesregierung stoppt Organspender-Registrierung in Bürgerämtern – warum dieser Rückzieher kritisiert wird
Die deutsche Bundesregierung kehrt eine Entscheidung um, die Bürgern die Möglichkeit gegeben hätte, sich in örtlichen Meldebehörden als Organspender zu registrieren. Der Schritt erfolgt nach jahrelangem Widerstand der Landesregierungen und anhaltender Kritik von Patientenvertretern. Die Kehrtwende hat die Debatte über den Zugang zum deutschen Organspenderegister neu entfacht.
2018 hatte der Bundestag einen Beschluss gefasst, der es Bürgern ermöglichen sollte, sich in Bürgerämtern in das Organspenderegister einzutragen. Doch kein Bundesland setzte die Vorgabe um, datengeschützte und barrierefreie Terminals einzurichten. Folglich bieten heute kaum noch Kommunen diesen Service an.
Nun plant die Bundesregierung, die gesetzliche Verpflichtung vollständig abzuschaffen. Dieser Entschluss folgt auf Druck der Landesgesundheitsminister, die sich gegen die Regelung ausgesprochen hatten. Patientenvertreter wie Eugen Brysch von der Stiftung Patientenschutz verurteilen den Rückzieher scharf: Ein Staat, der die Organspende fördere, müsse auch eine einfache Registrierung gewährleisten, so die Kritik.
Unterdessen ging das Register im März 2024 an den Start und verzeichnet bereits eine halbe Million Eintragungen. Eine separate Novelle des Transplantationsgesetzes wird zudem erstmals gekreuzte Organspenden legalisieren und damit die Spendenmöglichkeiten erweitern.
Durch den Kurswechsel der Regierung entfällt für Bürger künftig die Option, sich in Meldebehörden registrieren zu lassen. Da die Länder die Aufstellung von Terminals verweigern, bleibt der Zugang zum Register eingeschränkt. Die Entscheidung lässt das System auf alternative Anmeldewege angewiesen – während Patientenverbände weiterhin für eine bessere Erreichbarkeit kämpfen.
Hanka Rackwitz eröffnet ihre eigene Dorfgaststätte in Sachsen-Anhalt
Von der Mattscheibe hinter den Tresen: Warum die Moderatorin alles riskiert, um ihren Traum von einer gemütlichen Dorfwirtschaft wahr werden zu lassen. Mit Kegelbahn und Bücherregal.
Ungewisse Zukunft: VW-Werk Osnabrück sucht nach Rettungsoptionen bis 2026
2.300 Jobs hängen am seidenen Faden. Während VW nach Lösungen sucht, bleibt die Rüstungsbranche eine vage Option – doch die Zeit drängt.
Schleswig-Holstein plant Pauschalgebühr für unbegrenzten Nahverkehr – Revolution oder Risiko?
Für weniger als 10 Euro monatlich unbegrenzt Bus und Bahn fahren? Die Grünen in Schleswig-Holstein wollen den Nahverkehr radikal vereinfachen – doch nicht alle sind überzeugt. Ein Modell mit Signalwirkung für ganz Deutschland.
Polizei Neumünster bereitet Camper mit kostenloser Sicherheitsaktion auf die Saison vor
45.000 Besucher in vier Jahren – jetzt startet die fünfte Auflage. Warum diese Veranstaltung heute in der Nähe für Camper unverzichtbar ist. Fahrzeug-Checks, Auslandsregeln und Einbruchschutz: Hier wird jeder Urlaub sicherer.
Hoffenheim holt Stürmer Vogt und wählt neuen Vorstand nach Führungschaos
Nach monatelangen Machtkämpfen startet Hoffenheim mit einem Neuzugang und frischem Führungspersonal durch. Doch kann der Verein nun endlich Ruhe finden?
SPD in Baden-Württemberg nach Wahldebakel: Rücktritte und Suche nach Neuaufstellung
Nur 5,5 % – ein Ergebnis, das die SPD erschüttert. Jetzt kämpft die Partei um ihre Zukunft, während die Basis nach Mitsprache verlangt. Wer führt sie aus der tiefsten Krise seit Jahrzehnten?
"An den Kürbis": Wiesbadens skurriles Suppenfest mit Gesang und kulinarischem Austausch
Wer Suppe wollte, musste singen: Ein kleines, aber begeistertes Publikum feierte im Herzen Wiesbadens die Verbindung von Kunst, Natur und kulinarischem Experiment. Was macht dieses Fest so besonders?
Sieben junge Talente steigen bei den Wiesbaden Phantoms in die U13 auf
Smarties als Symbole für Mut und Leidenschaft: Wie ein Verein seine jüngsten Fußballspieler mit Kreativität in die nächste Liga begleitet. Ein emotionaler Moment für die Familien.