Chaos nach der "Langen Nacht der Museen": Besucher kämpfen mit überfüllten Zügen
George BenthinChaos nach der "Langen Nacht der Museen": Besucher kämpfen mit überfüllten Zügen
Tausende Besucher nahmen in diesem Jahr an der gemeinsamen „Langen Nacht der Museen“ in Halle und Leipzig teil. Die Veranstaltung präsentierte bedeutende Kulturstätten in beiden Städten und zog bis spät in den Abend große Menschenmengen an. Doch für viele Gestrandete gestaltete sich die Rückreise als problematisch.
Die Nacht bot Zugang zu renommierten Einrichtungen in den beiden Städten. In Leipzig konnten die Teilnehmer das Grassimuseum für Angewandte Kunst, das Bach-Museum und das Museum der bildenden Künste erkunden. In Halle standen unter anderem das Händel-Haus, das Kunstmuseum Moritzburg und das Landesmuseum für Vorgeschichte auf dem Programm. Die Eintrittskarten beinhalteten zudem die kostenlose Nutzung von Bussen, Straßenbahnen und S-Bahnen bis in die frühen Morgenstunden.
Nach Mitternacht bildeten sich am Leipziger Hauptbahnhof lange Schlangen, als die Besucher den Heimweg antreten wollten. Die S5 in Richtung Halle-Trotha war bereits überfüllt, sodass Dutzende auf dem Bahnsteig zurückblieben. Die Lage spitzte sich weiter zu, nachdem eine S3-Verbindung ausfiel und noch mehr Menschen in den nächsten verfügbaren Zug drängten. Da die folgende S-Bahn erst in über einer Stunde erwartet wurde, mussten verärgert wartende Gäste mit langen Wartezeiten rechnen.
Die Veranstaltung selbst verzeichnete eine starke Besucherbeteiligung und weckte großes Interesse an den Museen der Region. Dennoch sorgten die Transportprobleme dafür, dass viele Gäste nicht wie geplant nach Hause kamen. Die Organisatoren könnten für künftige Auflagen die Kapazitäten der Spätverbindungen überprüfen müssen.






