04 March 2026, 19:09

Deutsche Frauen-Elf startet mit Kantersieg in die WM-Qualifikation 2027

Eine Gruppe von Frauen, die auf einem grünen Rasenfeld Fußball spielen, umgeben von Bäumen, mit einem Tor im Hintergrund und Text am unteren Rand des Bildes.

WM-Qualifikation: Deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft fegt Slowenien vom Platz - Deutsche Frauen-Elf startet mit Kantersieg in die WM-Qualifikation 2027

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat ihre Qualifikationskampagne für die WM 2027 mit einem souveränen 5:0-Sieg gegen Slowenien gestartet. Das Spiel vor 19.169 Zuschauern in Dresden zeigte sowohl dominantes Spiel als auch weiterhin bestehende Schwächen – trotz des deutlichen Ergebnisses.

Die Gastgeberinnen übernahmen früh die Kontrolle: Vivien Endemann eröffnete in der 6. Minute den Torreigen, Elisa Senß erhöhte nur fünf Minuten später auf 2:0 und legte damit den Grundstein für eine einseitige Partie. Slowenien, das erstmals in einer WM-Qualifikation antrat, fand kaum Mittel, um dem deutschen Druck standzuhalten.

Shekiera Martinez, die erst ihr drittes Länderspiel bestritt, führte von Beginn an die Offensive an. Die englisch-deutsche Stürmerin sorgte mit ihren Läufen für Probleme, doch das Fehlen von Klara Bühl – die wegen einer Muskelverletzung pausieren musste – zwang die Mannschaft zu Umstellungen in der Angriffsreihe. Linda Dallmann sprang ein und prägte mit ihrer technischen Klasse und Spielübersicht das Geschehen.

In der zweiten Halbzeit bauten die Deutschen ihre Führung aus: Dallmann traf in der 48. Minute, Larissa Mühlhaus folgte nur fünf Minuten später. Lea Schüller, die ihr 83. Länderspiel bestritt, setzte in der 71. Minute mit ihrem 55. Tor im Nationaltrikot den Schlusspunkt. Trotz des klaren Erfolgs verpasste das Team jedoch mehrere Großchancen – eine altbekannte Schwäche in der Chancenverwertung.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Sechs Spielerinnen des aktuellen Kaders – Giulia Gwinn, Sydney Lohmann, Sarai Linder, Klara Bühl, Alexandra Popp und Lena Oberdorf – sind mittlerweile in Englands Women's Super League aktiv. Ein Zeichen für den wachsenden Einfluss von Auslandserfahrung im Team.

Der Sieg hält Deutschland in der Qualifikationsgruppe auf Kurs, doch nur der Gruppenerste qualifiziert sich direkt. Die nächsten Herausforderungen warten mit Norwegen in Stavanger und Österreich, wo mehr Treffsicherheit entscheidend sein wird. Die Mannschaftstiefe und die offensiven Optionen bleiben zentrale Stützen für einen gelungenen Start in die Qualifikation.