Deutschlands Paralympics-Team kämpft um Medaillenerfolge bei Winterspielen
Hans-Werner HövelDeutschlands Paralympics-Team kämpft um Medaillenerfolge bei Winterspielen
Deutschland hat sein Team für die bevorstehenden Winter-Paralympics bekannt gegeben. Die Athleten werden in fünf verschiedenen Sportarten antreten. Die Delegation umfasst neben den Sportlern 49 Betreuer und unterstützt das Team damit umfassend für die bevorstehenden Wettbewerbe. Das Land strebt einen Platz unter den Top sechs der Medaillenwertung an.
Das Deutsche Behindertensportverband (DBS) hat ein Team nominiert, das in 79 Medaillenentscheidungen über sechs Sportarten hinweg an den Start geht. Allerdings wird im Rollstuhl-Curling keine deutsche Vertretung dabei sein.
Unter den Athleten sticht die alpine Skifahrerin Andrea Rothfuss als erfahrene Wettkämpferin hervor. Sie nimmt bereits an ihren sechsten Winter-Paralympics teil und gewann 2014 in Sotschi Gold im Slalom. Ein weiterer Höhepunkt ist Andrea Eskau, das dienstälteste Mitglied der Mannschaft, das bei ihren insgesamt neunten Paralympics an den Start geht. Eskau hat in ihrer Karriere acht Goldmedaillen bei Sommer- und Winterspielen errungen.
Zur Delegation gehören zudem sieben Guides, die sehbehinderte Sportler unterstützen. Deutschland geht mit einer starken historischen Bilanz in die Wettbewerbe: Mit 141 Goldmedaillen liegt das Land in der ewigen Bestenliste der Winter-Paralympics nur knapp vor Norwegen – mit einem Vorsprung von einer einzigen Medaille.
Das deutsche Team konzentriert sich darauf, seine Position unter den führenden Nationen im paralympischen Wintersport zu halten. Mit erfahrenen Athleten und einem gut betreuten Kader will man bei den anstehenden Wettbewerben weitere Medaillen hinzugewinnen. Die Wettkämpfe werden ihre Fähigkeiten in mehreren Disziplinen auf die Probe stellen, wobei der alpine Skisport und Biathlon zu den Schwerpunkten zählen.






