18 April 2026, 04:18

DUH fordert Tempolimit von 100 km/h für Milliarden-Liter-Spritersparnis

Plakat bewirbt Bergbahn, Deutschland als elektrisches Stadt, zeigt Gebäude, Bäume, Hügel und beschreibenden Text.

DUH fordert Tempolimit von 100 km/h für Milliarden-Liter-Spritersparnis

Ein flächendeckendes Tempolimit könnte den Kraftstoffverbrauch um bis zu 4,7 Milliarden Liter pro Jahr senken – das geht aus Vorschlägen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) hervor. Die Umweltorganisation schlägt zudem autofreie Sonntage als symbolische Geste vor, betont jedoch, dass strengere Geschwindigkeitsbegrenzungen eine weitaus größere Wirkung hätten. Ihr Plan sieht niedrigere Limits auf Autobahnen und Landstraßen vor, um den Verbrauch schnell und effizient zu reduzieren.

Die DUH fordert ein Tempolimit von 100 km/h auf Autobahnen und 80 km/h auf Landstraßen. Diese Maßnahmen ließen sich laut der Organisation einfach umsetzen, wären kostengünstig und würden langwierige Debatten über Ausnahmen vermeiden. Während autofreie Sonntage nur minimale Kraftstoffeinsparungen brächten, würden Geschwindigkeitsbegrenzungen sofort und in großem Umfang wirken.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ein autofreier Sonntag hätte zwar vor allem symbolischen Charakter, erfüllte aber dennoch einen Zweck: Er würde die Dominanz des Straßenverkehrs im Alltag bewusst machen. Zudem könnte er der Bevölkerung ungewöhnliche Möglichkeiten bieten, öffentliche Räume ohne Lärm und Staus zu nutzen, so die DUH.

Im Mittelpunkt steht jedoch die Geschwindigkeitsbegrenzung. Die Organisation unterstreicht, dass Tempolimits der schnellste und praktischste Weg seien, um den Kraftstoffverbrauch bundesweit zu senken. Würden die vorgeschlagenen Limits eingeführt, ließen sich jährlich Milliarden Liter Sprit einsparen. Autofreie Sonntage könnten zwar nur begrenzt wirken, aber das Bewusstsein für die Abhängigkeit vom Verkehr schärfen. Nun liegt der DUH-Plan bei den Entscheidungsträgern – als einfache Lösung für die wachsenden Sorgen um die Kraftstoffversorgung.

Quelle