Dürre in Sachsen und Sachsen-Anhalt bedroht Ernte durch extreme Trockenheit
Wasserknappheit auf Feldern - Bauern fürchten Ertragseinbußen - Dürre in Sachsen und Sachsen-Anhalt bedroht Ernte durch extreme Trockenheit
Landwirte in Sachsen und Sachsen-Anhalt stehen vor schweren Herausforderungen, da die Bodenfeuchte weiterhin gefährlich niedrig bleibt. Trotz einiger Regenfälle im Februar haben sich die Felder des Bundeslandes von den monatelangen Trockenperioden nicht erholt. Experten warnen, dass ohne ausreichende Frühlingsregen die Ernten in diesem Jahr ernsthaft gefährdet sein könnten.
Die Trockenphase begann bereits im Herbst 2025, wobei Dezember und Januar deutlich weniger Niederschlag als üblich brachten. Magdeburg verzeichnete im vergangenen Jahr nur 377 Liter pro Quadratmeter – deutlich weniger als die 550 Liter im Jahr 2024. Zwar fiel im Februar etwas mehr Regen als im Durchschnitt, doch reichte dies nicht aus, um die erschöpften Bodenfeuchtereserven aufzufüllen.
In weiten Teilen Sachsen und Sachsen-Anhalts liegt die Bodenfeuchte mittlerweile unter 50 Prozent, was eine direkte Bedrohung für Ackerfrüchte darstellt. Besonders kritisch ist die Lage im Regenschatten des Harzes, wo die Wasservorräte besonders gering sind. Die nördlichen und östlichen Regionen sind zwar etwas weniger betroffen, doch auch dort bleiben die Bedingungen besorgniserregend.
In den vergangenen fünf Jahren verzeichnete das zentrale Sachsen-Anhalt einen stärkeren Rückgang der Bodenfeuchte als Bayern oder Baden-Württemberg. Die Region litt 2022 und 2024 unter verstärkter Dürrestress, während die südlichen Bundesländer dank höherer Niederschläge mehr Wasser speichern konnten. Der Bauernverband bestätigte, dass die Trockenheit seit dem Herbst anhält und befürchtet langfristige Dürrefolgen, falls der Frühling nicht genug Regen bringt.
Ohne erhebliche Niederschläge im Frühling könnte der Agrarsektor in Sachsen und Sachsen-Anhalt nachhaltige Schäden erleiden. Die derzeitige Bodenfeuchte bleibt kritisch niedrig und setzt die Ernten einem hohen Risiko aus. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, ob die Region ein weiteres Jahr mit dürrebedingten Verlusten vermeiden kann.
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