Elektroautos werden günstiger – doch günstige Einstiegsmodelle fehlen
Birgitt OttoElektroautos werden günstiger – doch günstige Einstiegsmodelle fehlen
Preise für Elektroautos in Deutschland seit 2024 deutlich gesunken
Die Kosten für Elektrofahrzeuge in Deutschland sind seit 2024 deutlich zurückgegangen. Der durchschnittliche Preis sank von 56.669 Euro im Jahr 2024 auf 52.934 Euro bis 2026, während sich die Technik deutlich verbessert hat. Zwar steht eine größere Modellvielfalt zur Verfügung, doch günstige Einstiegsmodelle bleiben rar.
Technischer Fortschritt und größere Auswahl zwischen 2022 und 2026
In den Jahren 2022 bis 2026 verzeichneten Elektroautos in Deutschland erhebliche Fortschritte. Die durchschnittliche Reichweite stieg nach WLTP-Standard von 376 auf 480 Kilometer. Auch die Ladeleistung erhöhte sich von 116 auf 171 Kilowatt, was das Aufladen deutlich beschleunigt.
Der Markt wuchs rasant: Bis Anfang 2026 waren 155 rein elektrisch betriebene Modelle erhältlich. Besonders beliebt sind SUVs, die mit 55 Prozent den größten Anteil ausmachen. Marken wie Volkswagen, BMW, Kia und chinesische Hersteller wie Changan bieten mittlerweile elektrische SUVs an.
Preisrückgänge – aber kaum günstige Modelle
Trotz des Wachstums kosten nur 18 Modelle weniger als 30.000 Euro. Die stärksten Preissenkungen gab es in den Kategorien "kleine SUVs", "Mittelklasse" und "obere Mittelklasse". Nach einem Höchststand von 56.669 Euro im Jahr 2024 sanken die Durchschnittspreise bis 2026 auf 52.934 Euro.
Elektroautos in Deutschland attraktiver denn je
Elektrofahrzeuge sind in Deutschland heute günstiger und leistungsfähiger als in den Vorjahren. Mit größerer Reichweite, schnellerem Laden und einer breiteren Auswahl haben Käufer mehr Optionen. Allerdings sind wirklich preiswerte Modelle nach wie vor Mangelware auf dem Markt.






