"Enter the Gungeon" übertrifft 14 Millionen Verkäufe – und der Nachfolger steht vor der Tür
Birgitt Otto"Enter the Gungeon" übertrifft 14 Millionen Verkäufe – und der Nachfolger steht vor der Tür
Dodge Rolls Enter the Gungeon erreicht Meilenstein: Über 14 Millionen verkaufte Exemplare seit Release
Enter the Gungeon, das prägende Werk des Studios Dodge Roll, hat einen bedeutenden Erfolg verbuchen können: Seit seinem Erscheinungsjahr wurde das Spiel über 14 Millionen Mal verkauft. Der Titel, der maßgeblich das moderne Action-Roguelike-Genre mitgestaltet hat, feierte kürzlich sein zehntes Jubiläum. Nun bereitet sich das Studio auf den mit Spannung erwarteten Nachfolger vor.
Das Spiel erschien 2016 und entwickelte sich schnell zu einem der definierenden Werke der Roguelike-Renaissance. Mit seiner Mischung aus Bullet-Hell-Kämpfen und prozedural generierten Dungeons setzte es neue Maßstäbe für das Genre. Ein Jahrzehnt später blickt Designer Dave Crooks zurück und stellt fest, wie sehr sich die Grenzen zwischen klassischen Roguelikes und modernen Roguelites im Laufe der Zeit verwischt haben.
Crooks steht der aktuellen Entwicklung des Genres ambivalent gegenüber. Er verweist auf Titel wie Vampire Survivors und Balatro, die stark auf Fortschrittssysteme und repetitive Mechaniken setzen. Sein Eindruck: Diese Spiele setzen eher auf Spielereien als auf die grundlegende Herausforderung, die Roguelikes einst ausmachte. Zudem kritisierte er Minos dafür, das Wesen eines traditionellen Roguelikes falsch darzustellen.
Trotz dieser Bedenken arbeitet Dodge Roll weiter an Enter the Gungeon 2. Der Nachfolger wird das schnelle, risikoreiche Gameplay des Originals beibehalten, sich aber optisch mit einem 3D-Artstyle neu erfinden. Crooks betont, dass das Team den Wurzeln der Reihe treu bleibt – mit präziser Steuerung, brutaler Schwierigkeit und tiefgreifenden Gegenstands-Synergien.
Enter the Gungeon bleibt ein Meilenstein der Indie-Szene, dessen Einfluss im Genre bis heute spürbar ist. Während Enter the Gungeon 2 Gestalt annimmt, dürfen Fans eine frische visuelle Richtung erwarten, ohne dass die Mechaniken, die den ersten Teil so erfolgreich machten, auf der Strecke bleiben. Die Entwicklung des Nachfolgers fällt in eine Phase, in der Crooks und andere die Zukunft der Roguelikes kritisch hinterfragen.






