Familienunternehmen warnen vor wirtschaftlichem Niedergang durch Regierungspolitik
George BenthinFamilienunternehmen warnen vor wirtschaftlichem Niedergang durch Regierungspolitik
Stiftung Familienunternehmen kritisiert Bundesregierung scharf zum ersten Jahrestag der schwarz-roten Koalition
Die Stiftung Familienunternehmen und Politik hat die Bundesregierung zum ersten Jahrestag der schwarz-roten Koalition scharf angegriffen. Rainer Kirchdörfer, Vorstandsmitglied der Stiftung, warnte, die deutsche Wirtschaft schwächele zunehmend – und gefährde damit den Ruf des Landes als führende Exportnation.
Die Stiftung, die über 600 mittelständische und große Familienunternehmen vertritt, hatte große Erwartungen in die Koalition gesetzt. Bisher seien diese jedoch enttäuscht worden, so Kirchdörfer. Er betonte, die Regierung müsse nun endlich Ergebnisse liefern – ein Scheitern sei keine Option mehr.
Viele Familienunternehmen wollten zwar weiterhin in Deutschland investieren. Doch steigende Kosten und bürokratische Hürden trieben sie zunehmend ins Ausland, um dort Gewinne zu erzielen. Kirchdörfer verwies darauf, dass diese Verlagerung von Investitionen auf massive Kritik stoße.
Gleichzeitig gebe es keine Anzeichen für Fortschritte bei der Entflechtung der Bürokratie oder der Konsolidierung der Staatsausgaben. Die nächste Generation von Unternehmerinnen und Unternehmern sowie die Gesamtwirtschaft bräuchten jedoch stabile und vernünftige Rahmenbedingungen. Währenddessen sorge die USA für Unsicherheit im Welthandel, während sich die europäischen Führungskräfte in bürokratischen Verzögerungen verstrickten.
Kirchdörfers Warnung kommt zu einer Zeit, in der das deutsche Wirtschaftsmodell unter wachsendem Druck steht. Ohne klare Verbesserungen in der Politik und Effizienzsteigerungen riskiere das Land, seine Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren. Familienunternehmen fordern dringend Maßnahmen, um einen weiteren wirtschaftlichen Niedergang zu verhindern.






