15 April 2026, 22:19

Fetisch-Messe Obscene in Karlsruhe bricht mit Klischees über BDSM und Bondage

Ausstellungsplakat mit der Aufschrift "Souvenez-vous Crimes Allemands" mit einer zentralen Figur mit menschlichem Gesicht und umgebenem Text.

Fetisch-Messe Obscene in Karlsruhe bricht mit Klischees über BDSM und Bondage

Eine aktuelle Fetisch- und Kink-Messe in Karlsruhe sorgt mit ihrem offenen Umgang mit alternativen Lebensentwürfen für Aufmerksamkeit. Der Reporter Christian Karsch besuchte die Veranstaltung Obscene und traf dort auf eine Atmosphäre, die kaum etwas mit gängigen Klischees gemein hatte. Die Messe, die sich BDSM, Bondage und Fetischkultur widmet, inspirierte sogar eine neue Podcast-Folge mit einer professionellen Dominatrix als Gast.

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Die Obscene in Karlsruhe warb mit einem auffälligen Plakat: zwei gefesselte Frauen und ein Mann, begleitet vom Slogan Leb deinen Traum. Im Inneren der Messe konnten Besucherinnen und Besucher Bondage, Sadomasochismus und Fessel-Fetische erkunden – Themen, die in der Öffentlichkeit oft missverstanden werden.

Karsch beschrieb die Besucher als entspannt, schlagfertig und ohne falsche Scham. Trotz ihrer ungewöhnlichen Vorlieben erlebte er sie als freundlich, humorvoll und überraschend normal. Die offene Stimmung der Veranstaltung stellte Vorurteile gegenüber der Kink-Szene infrage.

Ein Höhepunkt war der Podcast Der Gangster, die Junkie und die Hure, der kürzlich Nina, eine professionelle Dominatrix, als Gast begrüßte. Sie sprach über Bondage, SM und Fetische – und entmystifizierte dabei das Thema für die Hörerschaft.

Die Messe bot einen seltenen Einblick in eine Subkultur, die oft von Geheimhaltung umgeben ist. Karschs Erfahrungen deuten darauf hin, dass Menschen in der BDSM- und Fetisch-Szene weitaus zugänglicher sind, als viele vermuten. Die neue Podcast-Folge mit Nina führt die Diskussion nun in einem öffentlichen Forum fort.

Quelle