25 February 2026, 14:47

Giftige PFAS-Belastung: Trinkwasser nahe Flughafen Hohn nicht mehr sicher

Ein großer Tank voller weißer Schaum steht auf einer Zementwand, umgeben von Metallstangen, Treppen, Geländern und anderen Gegenständen, mit Bäumen, Pfählen, Drähten und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Wells am Hohn Airport kontaminiert mit Ewigkeitschemikalien - Giftige PFAS-Belastung: Trinkwasser nahe Flughafen Hohn nicht mehr sicher

Trinkwasserbelastung nahe dem Flughafen Hohn: Hohe PFAS-Werte in Brunnen lösen Besorgnis aus

Nach aktuellen Tests wurden nahe dem Flughafen Hohn stark erhöhte Werte von PFAS in örtlichen Brunnen festgestellt. Die Chemikalien, die mit Löschschaum aus militärischen Übungen in Verbindung gebracht werden, haben sich von dem Stützpunkt aus in benachbarte Gemeinden ausgebreitet. Die Behörden haben betroffene Anwohner nun davor gewarnt, das Wasser zum Trinken oder Kochen zu verwenden.

Ursprung des Problems ist der Einsatz von PFAS-haltigem Löschschaum auf dem Flughafen Hohn. Im Laufe der Zeit sickerten die Schadstoffe in den Boden ein und verunreinigten 31 Brunnen auf dem Militärgelände. Weitere Untersuchungen ergaben daraufhin auch in sieben zusätzlichen Brunnen in der Umgebung des Stützpunkts bedenklich hohe PFAS-Konzentrationen.

PFAS, oft als "Ewigkeitschemikalien" bezeichnet, bauen sich in der Natur nicht ab und können jahrelang in der Umwelt verbleiben. Ermittlungen deuten darauf hin, dass sich die Substanzen über Oberflächenwasser ausgebreitet haben und so auch in private Brunnen außerhalb des Militärgeländes gelangt sind. Gesundheitsbehörden warnen, dass eine langfristige Belastung mit PFAS das Risiko für Leberschäden, Nierenkrebs und Hodenkrebs erhöhen kann.

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Als Reaktion darauf soll eine dritte Testrunde 25 weitere Brunnen im östlichen Umfeld des Flughafens Hohn untersuchen. Zwar ist unklar, wie viele Haushalte von diesen Brunnen abhängig sind, doch Anwohner mit nachgewiesener Kontamination wurden angewiesen, das Wasser nicht für den Verzehr zu nutzen.

Die Verunreinigung hat zu weiteren Tests und Sicherheitswarnungen für die lokale Bevölkerung geführt. Da PFAS in der Umwelt persistieren, sind langfristige Überwachungsmaßnahmen notwendig, um das volle Ausmaß der Ausbreitung zu erfassen. Die Behörden prüfen weiterhin, wie sich das Problem am besten lösen lässt, um die betroffenen Gemeinden zu schützen.