Giftmord in Deggendorf: Frau soll Lebensgefährten mit Thalliumsulfat getötet haben
Birgitt OttoGiftmord in Deggendorf: Frau soll Lebensgefährten mit Thalliumsulfat getötet haben
Giftmordprozess in Deggendorf: 53-Jährige soll Partner mit Thalliumsulfat vergiftet haben
Nächsten Dienstag beginnt vor dem Landgericht Deggendorf der Prozess gegen eine 53-jährige Frau aus Deggendorf, der Mord vorgeworfen wird. Die Angeklagte soll ihren Lebensgefährten im Januar 2025 mit Thalliumsulfat, einem hochgiftigen Chemikalienstoff, vergiftet haben. Ein Urteil könnte bereits im Mai nach einer sieben Tage dauernden Verhandlung fallen.
Die Beschuldigte, eine ukrainische Staatsbürgerin, soll das Gift laut Ermittlern im November 2024 bei einem in der Ukraine ansässigen Unternehmen online bestellt haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sie es einsetzte, um ihren Partner zu töten, der nach grippeähnlichen Symptomen ins Koma fiel und schließlich an Multiorganversagen starb.
Als Motiv vermuten die Ermittler eine Affäre des Opfers im Jahr 2024. Im Rahmen des Prozesses werden 48 Zeugen sowie fünf Sachverständige gehört. Die Tochter des Getöteten hat sich dem Verfahren zudem als Nebenklägerin angeschlossen.
Seit der Anklageerhebung im November 2024 hat sich der ukrainische Lieferant nicht öffentlich geäußert. Das Unternehmen nahm weder zu den Vorwürfen noch zu möglichen rechtlichen Konsequenzen Stellung.
Der Prozess beginnt in der kommenden Woche, ein Urteil könnte im Mai ergehen. Im Mittelpunkt steht der Vorwurf, die Angeklagte habe eine verbotene Substanz eingesetzt, um ihren Partner zu töten. Die Verhandlung wird Beweismaterial, Zeugenaussagen und Gutachten prüfen, bevor eine Entscheidung getroffen wird.






