Grünen-Politiker fordert härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland
Hans-Werner HövelGrünen-Politiker fordert härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland
Konstantin von Notz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im Deutschen Bundestag, fordert entschlossenere Maßnahmen gegen den wachsenden Antisemitismus in Deutschland. Sein Appell erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Ängste in jüdischen Gemeinden seit dem Hamas-Angriff auf Israel im vergangenen Oktober.
Von Notz bezeichnete die Welle von Hass und Gewalt gegen Jüdinnen und Juden in Deutschland als „inakzeptabel und abscheulich“. Er verurteilte scharf jene, die die Politik der Netanjahu-Regierung als Vorwand für Angriffe auf jüdisches Leben instrumentalisieren.
Mehr als zwei Drittel der jüdischen Gemeinden im Land halten Deutschland inzwischen für unsicherer als zuvor. Diese Einschätzung folgt auf Monate erhitzter Stimmung nach dem Hamas-Überfall im Oktober.
Der Grünen-Politiker betonte, die deutsche Gesellschaft müsse Antisemitismus mit allen rechtlichen Mitteln bekämpfen. Der Schutz jüdischen Lebens sei eine dauerhafte Verpflichtung – und keine Frage politischer Opportunität.
Die Warnungen von Notz unterstreichen die Dringlichkeit, dem Antisemitismus in Deutschland entschlossen entgegenzutreten. Während jüdische Gemeinden weiterhin vermehrt Bedrohungen ausgesetzt sind, drängen politische Führungskräfte auf konsequente Schritte, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.






