CDU-Fraktion fordert Prämie für Waschbären - Hamburgs CDU will Waschbären mit Prämien für Jäger bekämpfen
Hamburgs CDU-Fraktion schlägt Plan zur Reduzierung der Waschbär-Population vor
Die CDU-Bürgerschaftsfraktion in Hamburg hat einen Plan vorgelegt, um die Zahl der Waschbären in der Stadt zu verringern. Der Vorschlag sieht vor, Jäger für jedes erlegte Tier eine Prämie zu zahlen – ein Modell, das sich an einem bereits bestehenden Programm für Nutrias orientiert, eine weitere invasive Art, die in der Region Probleme verursacht.
Waschbären entwickeln sich in Hamburg zunehmend zu einem Problem, da sie heimische Tierarten bedrohen, Parasiten verbreiten und Vogelnester zerstören. Zudem richten die Tiere Schäden an Gebäuden an, indem sie Dachisolierungen auf der Suche nach Unterschlupf aufreißen.
Aktuell fehlen der Stadt verlässliche Zahlen zur Population der Waschbären oder dazu, wie viele Tiere in den letzten Jahren entfernt wurden. Offizielle Daten zur Bestandsgröße gibt es nicht, und die Aufzeichnungen über Jagd- oder Fangmaßnahmen der vergangenen fünf Jahre sind unvollständig.
Da Waschbären in Deutschland keine natürlichen Fressfeinde haben, breiten sie sich ungehindert aus. Die CDU will diesem Trend mit finanziellen Anreizen für Jäger entgegenwirken – die genaue Höhe der Prämie steht jedoch noch nicht fest.
Falls der Plan genehmigt wird, soll das Prämienmodell eine finanzielle Belohnung für jeden erlegten Waschbär bieten. Ziel ist es, die Auswirkungen der Art auf Ökosysteme und Infrastruktur einzudämmen. Der Erfolg des Vorhabens hängt jedoch von einer präzisen Erfassung der Bestände und der Mitwirkung der Jäger in ganz Hamburg ab.
Raccoon numbers in neighboring region surge despite record hunts
Neighboring Lower Saxony recorded 32,771 raccoons hunted in 2024/2025 – a 28.6% rise. Expectations for 2025/2026 suggest 39,000 kills, yet the species continues spreading. This pattern highlights the challenge of controlling invasive populations through hunting alone.






