Hamburgs Protest gegen sexualisierte Gewalt: *"Schluss damit!" – Forderungen an Politik und Justiz
Birgitt OttoDemonstration in Hamburg gegen sexualisierte Gewalt - Hamburgs Protest gegen sexualisierte Gewalt: *"Schluss damit!" – Forderungen an Politik und Justiz
"Schluss damit!" – Protest für besseren Schutz vor sexualisierter Gewalt in Hamburg
Am kommenden Donnerstag, dem 26. März, findet um 17:30 Uhr in Hamburg eine Demonstration unter dem Motto "Schluss damit!" statt. Die Kundgebung fordert strengere Schutzmaßnahmen für Betroffene sexualisierter Gewalt sowie härtere Strafen für Täter:innen. Wie die Organisator:innen betonen, steht die Veranstaltung in Solidarität mit den Opfergruppen und knüpft an aktuelle Medienberichte zu dem Thema an.
Die Hamburger Protestaktion wird von der SPD-Politikerin Annika Urbanski angeführt und von der Klimaaktivistin Luisa Neubauer unterstützt. Sie erfolgt nach wochenlanger öffentlicher Debatte über sexualisierte Gewalt, darunter auch digitale Übergriffe.
Bereits Anfang dieses Monats hatte in Berlin eine ähnliche Demonstration stattgefunden, die sich gezielt gegen digitale Gewaltformen wie Deepfakes richtete. Die Schauspielerin Collien Fernandes hatte die Kundgebung am Brandenburger Tor beworben und sich für schärfere Gesetze gegen Online-Missbrauch eingesetzt.
Am Internationalen Frauentag (8. März) waren bundesweit Tausende mit Parolen wie "Sperrt die Männer ein!" auf die Straße gegangen – sie forderten umfassendere Maßnahmen gegen sexualisierte Gewalt. Anders als die Hamburger Veranstaltung waren diese Proteste jedoch Teil breiterer Frauenrechtskampagnen und nicht auf lokale Forderungen ausgerichtet.
Die Demonstration in Hamburg wird sowohl physische als auch digitale Formen sexualisierter Gewalt thematisieren. Die Organisator:innen verlangen konkrete gesetzliche Reformen und eine stärkere Verantwortung der Täter:innen. Der Protest verstärkt damit den öffentlichen Druck für Veränderungen in diesem Bereich.






