Hammer Raumstylisten vor dem Aus: Alle Filialen schließen nach gescheiterter Rettung
George BenthinHammer Raumstylisten vor dem Aus: Alle Filialen schließen nach gescheiterter Rettung
Einrichtungshändler Hammer Raumstylisten steht vor dem Aus
Der deutsche Möbel- und Einrichtungshändler Hammer Raumstylisten steht vor dem Ende seiner Geschäftstätigkeit, nachdem es nicht gelungen ist, einen Käufer zu finden. Das Unternehmen hatte Ende Januar Insolvenzverfahren eingeleitet – ohne eine letzte Rettungslösung werden nun die verbleibenden Filialen schließen. In einigen Standorten haben bereits Räumungsverkäufe begonnen, weitere sollen im April folgen.
Die Probleme des Unternehmens verschärften sich, als am 27. Januar 2026 das offizielle Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Zu diesem Zeitpunkt waren nach vorherigen Umstrukturierungsversuchen noch rund 90 Filialen in Betrieb. Doch bis Anfang April blieb nur noch 41 Standorte geöffnet.
Die Räumungsverkäufe starteten am 16. März in 46 Filialen, die inzwischen alle geschlossen wurden. Die letzten 41 Standorte beginnen am 1. April mit eigenen Liquidationsverkäufen, um dringend benötigte Mittel zu beschaffen. Trotz laufender Gespräche mit zwei potenziellen Investoren konnte bisher keine Einigung erzielt werden, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.
Ziel war es gewesen, Hammer als funktionierendes Unternehmen zu verkaufen und möglichst viele Filialen zu erhalten. Doch kein Investor zeigte Interesse daran, auch nur die Hälfte der ursprünglichen Standorte weiterzuführen. Ohne Rettungsdeal drohen dem Unternehmen weiter steigende Verluste und eine akute Liquiditätskrise.
Rund 1.100 Mitarbeiter erhalten bis Ende März Insolvenzgeld, um ausstehende Löhne abzusichern. Doch ohne einen Käufer in Aussicht bleibt die Zukunft des Unternehmens – und seiner Belegschaft – ungewiss.
Das Insolvenzverfahren wird am 1. April offiziell eingeleitet, was voraussichtlich das Ende für Hammer Raumstylisten bedeutet. Die verbleibenden Filialen werden nach den Räumungsverkäufen schließen, und falls sich nicht doch noch ein Retter findet, wird die Marke von der Einkaufsstraße verschwinden. Die Mitarbeiter müssen nun mit Entlassungen rechnen – ein weiterer Lohnschutz über März hinaus besteht nicht.






