Hertha BSC gibt Aufstiegsträume auf – was jetzt noch möglich ist
Hans-Werner HövelHertha BSC gibt Aufstiegsträume auf – was jetzt noch möglich ist
Hertha BSCs Hoffnung auf den direkten Aufstieg ist geschwunden, trotz einer jüngsten Leistungssteigerung. Die Mannschaft liegt nun sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz in der 2. Bundesliga zurück. Mittelfeldspieler Kevin Sessa blickt auf die Schwierigkeiten der Saison zurück und nennt Verletzungen sowie mangelnde Konstanz als entscheidende Gründe.
Anfangs hatte Hertha BSC noch Grund zur Hoffnung. Zur Saisonmitte belegte das Team mit 44 Punkten aus 27 Spielen den sechsten Platz. Ein 1:0-Sieg gegen Paderborn am 28. März katapultierte die Berliner kurzzeitig sogar auf den ersten Rang, doch die Konkurrenten Hamburger SV und 1. FC Köln überholten sie bald. Auch Greuther Fürth kämpfte sich in die Relegationszone vor – Hertha blieb zurück.
Trainer Stefan Leitl hat den direkten Aufstieg mittlerweile ausgeschlossen. Die späte Aufholjagd der Mannschaft – drei Siege in den letzten vier Spielen – kam erst, als der Druck nachließ. Sessa, der aufgrund von Kennet Eichhorns Verletzung die letzten vier Partien von Beginn an bestritt, räumte ein, dass das Team zwar über das nötige Talent verfüge, es aber über die Saison hinweg nicht schaffte, konstant zu performen.
Der 24-Jährige bleibt dem Verein treu, sein Vertrag läuft noch bis 2027. Gerüchte über einen vorzeitigen Abschied wies er zurück – seine gesamte Konzentration gelte den verbleibenden Spielen Herthas.
Die Aufstiegschancen hängen nun von einem starken Saisonfinale ab, um die sieben Punkte auf den Relegationsplatz aufzuhalten. Sessas oberstes Ziel ist es, der Mannschaft zu möglichst vielen Siegen zu verhelfen. Mit seiner langfristigen Zukunft beim Club verbunden, bleibt sein Fokus fest auf die aktuelle Saison gerichtet.






