HSV-Meistertorwart Schnoor verstorben - HSV-Torlegende Horst Schnoor mit 96 Jahren gestorben
Horst Schnoor, die Legende im Tor des HSV, ist tot
Der als "Mann mit tausend Händen" vom HSV-Ikone Uwe Seeler bezeichnete Torhüter war eine Schlüsselfigur in der goldenen Ära des Vereins. Seine Karriere umfasste 15 Jahre und hinterließ einen bleibenden Eindruck im deutschen Fußball.
Schnoor wechselte 1952 zum Hamburger SV und bestritt insgesamt 507 Pflichtspiele. Mit 139 Spielen ohne Gegentor stellte er einen Rekord in der deutschen Bahn auf, der bis heute Bestand hat. Seine Leistungen waren entscheidend für den Gewinn der deutschen Meisterschaft 1960 – der erste große Titel des HSV nach Jahrzehnten.
Noch vor Gründung der Bundesliga trug Schnoor maßgeblich zum Sieg im DFB-Pokal 1963 bei, der dem Verein den Einzug in die neue Liga sicherte. Im selben Jahr stand er in der Startelf des allerersten Bundesliga-Spiels des HSV. Über die Jahre sammelte er zudem zehn Oberliga-Meisterschaften und festigte so seinen Ruf als einer der größten Spieler der Vereinsgeschichte.
Auch nach seinem Rücktritt 1967 blieb Schnoor dem Klub eng verbunden. Jahrelang war er eine vertraute Erscheinung im Volksparkstadion, besuchte Heimspiele und unterstützte das Team, das er einst mit Auszeichnung repräsentiert hatte.
Schnoors Vermächtnis beim Hamburger SV lebt durch seine Rekorde und Titel weiter. Seine 139 zu Null gespielten Partien und seine Rolle bei der Meisterschaft 1960 bleiben unvergessliche Leistungen. Der Verein und seine Fans werden ihn als einen der treuesten und talentiertesten Spieler in Erinnerung behalten.






