09 May 2026, 08:20

Krach attackiert Wegner im Berliner Wahlkampf – Wohnen wird zum Zankapfel

Eine Häuserreihe an einer Straßenkreuzung mit Fenstern, Türen, Treppen, Geländern, Mülltonnen, Bäumen und Fahrzeugen unter einem bewölkten Himmel.

Krach attackiert Wegner im Berliner Wahlkampf – Wohnen wird zum Zankapfel

Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD in Berlin, setzt im Wahlkampf auf Wohnen als zentrales Thema. Er kritisierte seinen Konkurrenten Kai Wegner (CDU) wegen vergangener Kontroversen und präsentierte gleichzeitig Pläne, um die explodierenden Mieten und den Wohnungsmangel in der Hauptstadt in den Griff zu bekommen. Dazu gehören schärfere Mietpreisbremse-Regelungen sowie ein neues, stadtweites Mietregister, das für mehr Marktransparenz sorgen soll.

Krach betonte die langjährige Initiative der SPD für bezahlbaren Wohnraum und behauptete, seine Partei setze sich bereits länger für das Thema ein als die Linke. Als Beleg verwies er auf die jüngste Einrichtung der Berliner Mietenschiedsstelle. Eine zentrale Forderung ist eine Bundesklausel, die Ländern wie Berlin ermöglichen würde, bei Bedarf wieder Mietendeckel einzuführen.

Gleichzeitig griff Krach Wegner persönlich an – und forderte ihn zu einem Tennismatch auf. Damit spielte er auf einen Vorfall an, bei dem der CDU-Politiker während eines großen Stromausfalls Tennis gespielt hatte. Über die Kritik hinaus warnte Krach Vermieter, ihre Mietverträge bis 2027 zu korrigieren, wenn die Mietkontrollbehörden mit den Prüfungen beginnen. Das geplante Mietregister nannte er eine „bahnbrechende Entwicklung“, die unfaire Preispraktiken aufdecken werde.

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Darüber hinaus verlangte Krach von Wegner, Bundeskanzler Scholz (SPD) und die CDU über die Berliner Pläne für einen Mietendeckel zu informieren. Der Vorstoß ist eine direkte Herausforderung an die Wohnungspolitik der aktuellen Bundesregierung – und ein klares Wahlkampfthema.

Die SPD setzt auf schnelle Maßnahmen: von mehr Miettransparenz bis zu strengerer Kontrolle. Vermieter stehen nun unter Druck, ihre Verträge bis 2027 anzupassen, während die Wähler Krachs Bilanz in der Wohnungspolitik mit Wegners Ansätzen vergleichen werden. Die Debatte über Mietregulierung und Verantwortung wird den Wahlkampf prägen.

Quelle