Krefeld Pinguine stürmen nach 23 Jahren ins DEL2-Halbfinale
Krefeld Pinguine (KEV) erreichen nach 23 Jahren Wartzeit das DEL2-Halbfinale
Die Krefeld Pinguine haben sich nach 23 Jahren ohne Titelchance erstmals wieder für das Halbfinale der DEL2 qualifiziert. Mit vier Siegen in zwölf Playoff-Spielen sicherte sich das Team den Einzug in die nächste Runde. In der gesamten Stadt bereiten sich die Fans nun mit Dekorationen und gemeinsamen Treffen auf die kommenden Spiele vor – die Unterstützung ist greifbar.
Als bestplatzierte Mannschaft der Hauptrunde gingen die KEV mit Heimvorteil in die Playoffs. Belohnt werden sie nun mit einem Halbfinal-Duell gegen den niedrigstplatzierten verbleibenden Gegner. Die Best-of-Seven-Serie beginnt am Gründonnerstag, der Sieger zieht ins Finale ein.
Der letzte Titelgewinn des Clubs liegt bereits 20 Jahre zurück: 2003 holten die Pinguine nach ihrem ersten Meistertitel 1952 erneut die Meisterschaft. Nach dem jüngsten Sieg betonte Mannschaftskapitän Alexander Weiß, dass der Einzug ins Halbfinale eine Erleichterung sei, warnte jedoch vor Selbstzufriedenheit. Die größten Herausforderungen stünden noch bevor, so der 34-Jährige.
Wer genau der nächste Gegner der KEV sein wird, hängt von den anderen Playoff-Ergebnissen ab. Setzen sich die Lausitzer Füchse gegen Kassel durch, treffen sie im Halbfinale auf Krefeld. Sollte Kassel hingegen gewinnen, kommt der Kontrahent aus dem Duell zwischen Regensburg und Rosenheim.
Die Begeisterung in Krefeld ist riesig: Schwarz-gelbe Pinguin-Fahnen schmücken mittlerweile das Rathaus und unzählige Gebäude in der Stadt. Fans strömen in Kneipen wie den Gabor's, den Nordbahnhof oder das Kleinlosen, um die Spiele gemeinsam zu verfolgen – egal ob Heim- oder Auswärtsspiele.
Für die KEV ist das Halbfinale die beste Titelchance seit über zwei Jahrzehnten. Ihr weiterer Weg hängt nun von den Ergebnissen der anderen Playoff-Serien ab. Mit leidenschaftlichen Fans im Rücken bereitet sich das Team auf die hochspannende Serie vor, die bereits in dieser Woche beginnt.






