27 March 2026, 10:22

Maria Carroccio Ricchiuti wird Solingens neue Gleichstellungsbeauftragte

Eine farbcodierte Europakarte aus dem Jahr 2017, die den Geschlechtergleichstellungsindex zeigt, mit erklärendem Text auf der linken Seite.

Maria Carroccio Ricchiuti wird Solingens neue Gleichstellungsbeauftragte

Maria Carroccio Ricchiuti wird im April die neue Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Solingen. Sie bringt jahrelange Erfahrung in der Sozialarbeit mit sowie ein starkes Engagement für die Förderung der Geschlechtergerechtigkeit. Ihre Ernennung folgt auf Aldona Fenz, die das Amt fünf Jahre lang innehatte, bevor sie sich neuen Herausforderungen zuwandte.

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Ricchiuti ist ausgebildete Soziologin mit einem Masterabschluss in Gemeinwesenentwicklung. Zuvor arbeitete sie als Fachkraft für soziale Bildung im Kommunalen Integrationszentrum Solingen und als Quartiersmanagerin in Hasseldelle. Seit Ende 2018 koordiniert sie zudem für die Stadt die Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss".

Zu ihren Schwerpunkten gehört es, die Kluft zwischen gesetzlichen Gleichstellungsvorgaben und der gelebten Realität zu verringern. Zentrale Ziele sind faire Teilhabe, Chancengleichheit und mehr Vielfalt. Um dies zu erreichen, plant sie eine enge Zusammenarbeit mit der Verwaltung und der Bürgerschaft durch offenen Dialog.

Ein besonderer Fokus wird auf der Prävention und Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt liegen. Ricchiuti folgt auf Aldona Fenz, die von 2015 bis 2020 im Amt war. In dieser Zeit führte Fenz das erste Gleichstellungskonzept Solingens ein und schulte über 1.000 städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Fragen der Geschlechtergerechtigkeit. Zudem baute sie Frauennetzwerke auf und verankerte Gender-Mainstreaming in Verwaltungsprozessen, wodurch der Frauenanteil in Führungspositionen bis 2020 von 15 auf 28 Prozent stieg.

Ricchiutis Hintergrund in der Sozialarbeit und in koordinierenden Tätigkeiten qualifiziert sie gut für die anstehenden Aufgaben. Ihr Ansatz setzt auf Kooperation und praktische Maßnahmen, um die Gleichstellung in Solingen weiter zu stärken. Verwaltung und Bürgerinnen und Bürger der Stadt blicken nun auf ihre Führung, um in diesen Bereichen weitere Fortschritte zu erzielen.

Quelle