Marx-Engels-Forum wird zum neuen Rathaus und lebendigen Stadtraum umgebaut
George BenthinMarx-Engels-Forum wird zum neuen Rathaus und lebendigen Stadtraum umgebaut
Berlins historisches Marx-Engels-Forum wird zum neuen Rathaus und öffentlichen Raum umgestaltet
Das historische Marx-Engels-Forum in Berlin durchläuft derzeit eine grundlegende Umwandlung in ein neues Rathaus und eine moderne Freifläche. Das 34-Millionen-Euro-Projekt, das sich über 7,2 Hektar erstreckt, begann im Juni 2022 und bleibt bis voraussichtlich Ende 2027 für Besucher gesperrt. Die Arbeiten verlaufen nach Plan, und erste strukturelle Veränderungen sind bereits in vollem Gange.
Die Neugestaltung basiert auf den Ergebnissen eines internationalen Wettbewerbs, der die Zukunft des Forums prägte. In der ersten Phase entsteht ein barrierefreier Treffpunkt am Spreeufer direkt hinter den ikonischen Statuen von Marx und Engels. Archäologen haben inzwischen die historischen Kellerwände und Fundamente aus dem ursprünglichen Berliner Stadtkern dokumentiert und entfernt.
Die Aushebungen für Treppen und Rampen sind abgeschlossen, und die Bauarbeiter haben mit dem Bau der Unterkonstruktion begonnen. Zudem wurde in der Nähe der Spandauer Straße ein 650 Quadratmeter großes System zur Regenwassermanagement angelegt. Noch in diesem Sommer beginnen die Bauarbeiten für einen neuen, 2.300 Quadratmeter großen Spielbereich entlang der Rathausstraße.
Die gesamte Baustelle bleibt bis zur Fertigstellung für die Öffentlichkeit gesperrt. Die zuständigen Behörden bestätigen, dass das Projekt wie vorgesehen voranschreitet und bisher keine Verzögerungen gemeldet wurden.
Nach der Fertigstellung wird das Forum moderne öffentliche Räume, eine verbesserte Barrierefreiheit und ein neues Rathaus bieten. Die Investition von 34 Millionen Euro wird einen zentralen Teil von Berlin-Mitte neu prägen – doch Anwohner und Touristen müssen sich bis mindestens 2028 gedulden, bis das Gelände wieder zugänglich sein wird.






