Megumis Triumph mit Fujiko: Vom Star zur gefeierten Produzentin
Die japanische Schauspielerin und Produzentin Megumi sorgt mit ihrem neuesten Projekt Fujiko für Furore in der Filmbranche. Das Drama, in dem sie nicht nur die Hauptrolle spielt, sondern das sie auch produzierte, gewann kürzlich den Goldenen Maulbeer-Publikumspreis beim 28. Far East Film Festival. Ihr Weg von der Schauspielerin zur Schöpferin begann während der Pandemie, als sie beschloss, ihre Karriere selbst in die Hand zu nehmen.
Der Film teilte sich zudem die Black-Dragon-Jury-Auszeichnung der Presse mit dem koreanischen Dokumentarfilm The Seoul Guardians – ein Beweis für seine Wirkung auf Publikum und Kritik gleichermaßen.
Megumis Wechsel vom Schauspiel zur Produktion vollzog sich nach Jahren, in denen sie auf externe Angebote angewiesen war. Während der Pandemie beschloss sie, eigenes Material zu entwickeln. Ihre früheren Rollen in Filmen wie The Stormy Family, One Night und The Blood of Wolves sowie in Serien wie The Naked Director und Ōoku: The Inner Chambers hatten sie bereits als vielseitige Darstellerin etabliert. Ein Schlüsselmoment erlebte sie jedoch, als sie in Cannes den globalen Hunger nach japanischem Kino miterlebte.
Inspiriert von einem Bericht über das geringe Selbstwertgefühl japanischer Frauen, machte sie sich daran, Geschichten zu schaffen, die Frauen stärken. Heraus kam Fujiko, ein Drama über eine alleinerziehende Mutter in den 1970er- und 80er-Jahren in Shizuoka, die nach persönlicher Freiheit strebt. Das Drehbuch basiert auf der Familiengeschichte von Regisseur Taichi Yamazaki und verleiht der Erzählung eine tief persönliche Note. Vier Jahre lang arbeitete Megumi an der Verwirklichung des Projekts – als Schauspielerin wie als Produzentin.
Ihr Erfolg beschränkt sich nicht auf die Leinwand: Die Netflix-Serie Badly in Love brach Streaming-Rekorde und führte zu einem mehrjährigen Entwicklungsdeal für neue Inhalte. Damit festigte sie ihren Ruf als seltene Ausnahmetalent in der japanischen Filmbranche – eine Schauspielerin, die auch hinter der Kamera die Fäden zieht.
Der Goldene Maulbeer-Publikumspreis für Fujiko markiert einen Meilenstein in Megumis Karriere. Ihre Arbeit stellt Branchenkonventionen infrage und gibt unterrepräsentierten Stimmen Gehör. Mit einer wachsenden Liste an Projekten bleibt sie eine prägende Figur der modernen japanischen Filmlandschaft.






