Niedersachsen fördert Klimawandel-Anpassung mit 2,25 Millionen Euro für Böden und Grundwasser
George BenthinNiedersachsen fördert Klimawandel-Anpassung mit 2,25 Millionen Euro für Böden und Grundwasser
Niedersachsen investiert 2,25 Millionen Euro in Projekt zur Anpassung von Böden und Grundwasser an den Klimawandel
Umweltminister Christian Meyer gab am Mittwoch die Förderung bekannt und betonte ihre Bedeutung für die Bewältigung extremer Wetterbedingungen. Im Rahmen der Initiative entsteht ein praxisnaher Leitfaden, der Kommunen dabei unterstützt, versiegelte Flächen zu entsiegeln und die Wasserspeicherung zu verbessern.
Das KliBoG-Projekt ist Teil der umfassenden Klimawandel-Anpassungsstrategie Niedersachsens. Böden spielen eine zentrale Rolle bei der Bewältigung von Dürren und Starkregen, da sie Wasser speichern und aufnehmen können. Der neu veröffentlichte Leitfaden "Entsiegelung für die Klimawandelanpassung" bietet Instrumente zur Bewertung versiegelter Flächen und zur Planung von Entsiegelungsmaßnahmen.
Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) veröffentlichte diese Woche den zweiten Teil des Leitfadens. Zwar stellt das Projekt Fördermittel und Handlungsempfehlungen bereit, doch wurden bisher keine konkreten Zahlen bekannt gegeben, wie viele Kommunen bereits Entsiegelungsmaßnahmen umgesetzt haben. Die 2,25 Millionen Euro sollen lokale Vorhaben zur Reduzierung versiegelter Flächen und zur Stärkung der Klimaresilienz unterstützen.
Die Förderung ermöglicht es Kommunen, konkrete Schritte zur Entsiegelung von Flächen und zur Verbesserung des Wassermanagements zu unternehmen. Die praktischen Werkzeuge des Leitfadens sollen die Planung und Entscheidungsfindung für lokale Behörden erleichtern. Das Projekt unterstreicht das Engagement Niedersachsens, die Anpassung an den Klimawandel in der gesamten Region voranzutreiben.






