Niedersachsen stärkt Kommunen mit neuer Fördermittel-Projektagentur bis 2027
Hans-Werner HövelNiedersachsen stärkt Kommunen mit neuer Fördermittel-Projektagentur bis 2027
Niedersachsen erweitert Unterstützung für kleine und mittlere Kommunen bei der Fördermittelbeantragung
Die Landesregierung stockt ihre Hilfsangebote für Städte und Gemeinden auf, die nach Fördergeldern suchen. Dafür stellt sie 150.000 Euro bereit, um die Beratungsleistungen zu verbessern. Ziel ist es, die Antragsverfahren für lokale Kommunen schneller und unkomplizierter zu gestalten.
Die Initiative knüpft an die Erfolge der Projektwerkstatt an, die 2022 ins Leben gerufen wurde. Bis 2025 hatten bereits rund 150 Kommunen deren Dienstleistungen in Anspruch genommen. Nun wird das Programm zu einer vollwertigen Projektagentur ausgebaut, die nicht nur Beratung anbietet, sondern auch praktische Erfahrungen auswertet, um die Förderprozesse weiter zu optimieren.
Entwicklungsministerin Melanie Walter betonte die Notwendigkeit, Fachwissen zu bündeln und Hürden abzubauen. Die Agentur soll den Zugang zu Fördermitteln erleichtern, indem sie wiederkehrende Probleme identifiziert. Die Erkenntnisse fließen zudem in landesweite Instrumente wie die Plattform Förderfinder und das Niedersächsische Kommunale Fördergesetz ein.
NSGB-Präsident Marco Trips unterstrich das Ziel, Fördermittel "schneller, transparenter und bedarfsgerechter" bereitzustellen. Die Finanzierung der Projektagentur ist bis Ende 2027 gesichert, was Kommunen langfristige Unterstützung garantiert.
Die erweiterten Dienstleistungen sollen Behörden helfen, Förderanträge effizienter zu bearbeiten. Mit den zusätzlichen 150.000 Euro wird die Projektagentur ihre Arbeit für Kommunen in ganz Niedersachsen fortsetzen. Die Neuerungen zielen darauf ab, Verzögerungen zu verringern und die finanzielle Förderung besser an die lokalen Bedürfnisse anzupassen.






