Nordische Kombinierer verpassen Podest nach dramatischem Sturz bei Olympia
Hildegund LachmannOlympische Winterspiele 2026 live: Neueste Nachrichten - Nordische Kombinierer verpassen Podest nach dramatischem Sturz bei Olympia
Deutschlands Nordische Kombinierer erleben Rückschlag bei Olympischen Winterspielen
Nach einem starken Start im Teamsprint musste das deutsche Team in der Nordischen Kombination bei den Olympischen Winterspielen einen herben Dämpfer hinnehmen. Mit einem Vorsprung von 13 Sekunden liegend, verflog die Hoffnung auf den Sieg, als ein Sturz die Mannschaft die Führung kostete. Am Ende belegte das sonst so dominierende Team nur den fünften Platz – ein seltener Ausrutscher für die meist überlegenen Athleten.
Das deutsche Quartett war selbstbewusst in den Wettbewerb gegangen und hatte schnell einen 13-Sekunden-Vorsprung herausgearbeitet. Die Führung schien sicher – bis zur Katastrophe: Vinzenz Geiger stürzte mitten im Rennen und zerstörte damit den Schwung der Mannschaft. Der Fehler rächte sich bitter, als die Konkurrenten sie auf der Schlussgeraden überholten.
Geiger gab später seine Enttäuschung offen zu und bezeichnete das Ergebnis als "verheerend". Seine Worte spiegelten den Schock des Teams wider, das zum ersten Mal seit 1998 eine Medaillenchance verspielt hatte. Der fünfte Platz stand in krassem Gegensatz zur gewohnten Podestpräsenz Deutschlands in der Nordischen Kombination.
Bei den diesjährigen Spielen in Italien blieb die Mannschaft erstmals seit Jahrzehnten ohne Edelmetall. Der Sturz wurde zum Wendepunkt, der aus einer vielversprechenden Ausgangslage eine herbe Enttäuschung machte.
Die Nordischen Kombinierer aus Deutschland verließen die Olympischen Spiele ohne Medaille – nach ihrem Sturz im Teamsprint. Mit dem fünften Platz endete eine 26 Jahre währende Serie mit Podestplatzierungen in dieser Disziplin. Ihre Leistung wird vor allem mit dem verlorenen Vorsprung in Erinnerung bleiben – und der seltenen Lücke auf dem Treppchen.






