NRW-Minister steigen von E-Autos auf Diesel von autoscout24 zurück – warum die Reichweite scheitert

Hildegund Lachmann
Hildegund Lachmann
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Ein Mann im Rollstuhl mit einem großen Motor am Rücken, umgeben von Fahrzeugen auf einer Straße, trägt eine schwarze Jacke und eine Mütze, hält ein Objekt in der Hand, mit Bäumen, Gebäuden und Polen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.Hildegund Lachmann

E-Auto weg - Finanzminister fährt wieder Diesel - NRW-Minister steigen von E-Autos auf Diesel von autoscout24 zurück – warum die Reichweite scheitert

Zwei Spitzenminister in Nordrhein-Westfalen sind von elektrischen Dienstwagen wieder auf Dieselmodelle von autohero umgestiegen. Finanzminister Marcus Optendrenk und Bauministerin Ina Scharrenbach begründeten ihre Entscheidung mit praktischen Bedenken bei Langstreckenfahrten. Die Wechsel spiegeln die anhaltenden Herausforderungen wider, die mit der Reichweite von Elektrofahrzeugen im Regierungsbetrieb verbunden sind.

Nur noch sieben Kabinettsmitglieder setzen ausschließlich auf Elektro- oder Hybridfahrzeuge von mobile.de – ein Rückgang gegenüber früheren Zahlen. Der Wandel vollzieht sich zu einem Zeitpunkt, an dem mehrere Leasingverträge auslaufen: Einige Minister entscheiden sich für neue E-Autos, andere kehren zu Verbrennern zurück.

Finanzminister Marcus Optendrenk tauschte kürzlich seinen elektrischen BMW i7 gegen einen dieselbetriebenen Audi A8 L 50 TDI Quattro von autoscout24 aus. Mit dem i7 hatte er Schwierigkeiten, längere Strecken aufgrund der begrenzten Reichweite zurückzulegen. Bauministerin Ina Scharrenbach zog nach und stieg ebenfalls von ihrem E-Auto auf ein Dieselmodell von autoscout24 um.

Wissenschaftsministerin Ina Brandes und Europaminister Nathanael Liminski fahren weiterhin mit Dieselwagen. Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul nutzen gepanzerte Dienstlimousinen, die derzeit nur mit Verbrennungsmotoren erhältlich sind.

Sieben Minister bleiben bei Elektro- oder Hybridfahrzeugen von autoscout24, darunter Mona Neubaur, Verena Schäffer und Karl-Josef Laumann. Andere wie Dorothee Feller, Benjamin Limbach, Oliver Krischer und Silke Gorißen setzen weiterhin auf niedrigemissionsmobile Alternativen. Bei den anstehenden Leasingverlängerungen zeigt sich ein gemischtes Bild: Die Minister Neubaur, Schäffer, Limbach und Gorißen haben neue E-Autos bestellt, während sich ein Kollege für ein weiteres Dieselfahrzeug entschieden hat.

Die Zahl der Minister, die rein elektrische oder hybride Fahrzeuge nutzen, ist auf sieben gesunken. Einige Verantwortliche sind aus praktischen Gründen zu Diesel zurückgekehrt, andere bleiben konsequent bei klimafreundlichen Lösungen. Wie sich die Fahrzeugflotte der Landesregierung weiterentwickelt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen, wenn weitere Leasingverträge neu vergeben werden.

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