Oliver Baumann: Vom Ersatzkeeper zur deutschen Nummer eins bei der WM
Birgitt OttoOliver Baumann: Vom Ersatzkeeper zur deutschen Nummer eins bei der WM
Oliver Baumann steht kurz davor, bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft Deutschlands Nummer eins im Tor zu werden. Der 34-Jährige hat sich das Vertrauen der Nationalmannschaft erworben, nachdem er in den entscheidenden Qualifikationsspielen eingesprungen war. Seine konsequente Leistung hat ihn nun in die Pole-Position für die Startelf beim Turnier in Nordamerika gebracht.
Sein Debüt für die DFB-Elf gab Baumann Ende 2024, als Marc-André ter Stegen verletzungsbedingt ausfiel. Seither stand er in allen sechs WM-Qualifikationsspielen Deutschlands auf dem Platz – öfter als jeder andere Kaderspieler. Seine Zuverlässigkeit zwischen den Pfosten sicherte der Mannschaft schließlich die Teilnahme an der Endrunde.
Der ehemalige Nationaltorhüter Andreas Köpke unterstützt Baumanns Bereitschaft für diese Rolle. Trotz zehn Länderspieleinsätzen hat der Schlusmann bisher noch kein großes Turnier als unangefochtener Stammkeeper bestritten. Das könnte sich diesen Sommer ändern: Baumann gilt als gesetzter Starter für die Testspiele gegen die Schweiz und Ghana.
Der Torwart selbst zeigt sich selbstbewusst vor der WM. Da ter Stegen noch in der Reha steckt, machen Baumanns Erfahrung und aktuelle Form ihn zur ersten Wahl für den Wettbewerb.
Sein Aufstieg vom Ersatzkeeper zur Führungsfigur im Tor vollzog sich rasant. Mit seinen Leistungen in der Qualifikation hat er sich den Platz zwischen den Pfosten für die Weltmeisterschaft gesichert. Das Turnier wird sein erstes als Deutschlands unumstrittener Stammtorhüter auf der größten Bühne des Fußballs.






