Petros jagt in Berlin deutschen Halbmarathon-Rekord unter 59 Minuten
George BenthinPetros jagt in Berlin deutschen Halbmarathon-Rekord unter 59 Minuten
Amanal Petros jagt am Sonntag in Berlin deutschen Halbmarathon-Rekord
Der 31-jährige Amanal Petros will an diesem Sonntag in Berlin einen neuen deutschen Rekord über die Halbmarathon-Distanz aufstellen und dabei die Marke von unter 59 Minuten knacken – eine Verbesserung seiner eigenen Bestzeit von 59:31 Minuten. Sein Versuch folgt auf monatelanges Höhenlagertraining in Kenia, wo er sich sowohl auf dieses Rennen als auch auf den anstehenden London-Marathon vorbereitet hat.
Auch Gesa Krause geht an den Start und hofft, ihre Leistung vom Vorjahr zu übertreffen, nachdem ein zu schnelles Anfangstempo sie in den letzten Kilometern hatte kämpfen lassen.
Petros schrieb 2025 Geschichte, als er als erster deutscher Läufer einen Halbmarathon in unter einer Stunde beendete. Sein Rekord von 59:31 Minuten, aufgestellt auf derselben Berliner Strecke, hält bis heute. Diesmal wird er auf Tempomacher setzen, um das Tempo zu erhöhen und eine Zeit unter 59 Minuten zu erreichen. Die flache, schnelle Strecke und die vorhergesagten Temperaturen von 8 bis 9 Grad Celsius – seine idealen Wettkampfbedingungen – könnten ihm dabei helfen, dieses Ziel zu verwirklichen.
Der Berliner Halbmarathon mit seinen minimalen Höhenunterschieden ist ein idealer Ort für Rekordversuche. Petros betrachtet das Rennen als wichtigen Test vor dem London-Marathon, wo ihn über die volle Distanz andere Herausforderungen erwarten.
Gesa Krause hingegen geht das Rennen mit Fokus auf eine kontrollierte Tempogestaltung an. Im vergangenen Jahr war sie zu schnell gestartet und hatte in der Schlussphase nachgelassen. Diesmal strebt sie einen gleichmäßigeren Lauf an. Ihre Saison wird Mitte Juni mit einem Bahnwettkampf fortgesetzt, als Vorbereitung auf die Leichtathletik-EM in Birmingham im August.
Petros wird in Berlin mit einem klaren Ziel an den Start gehen: eine Zeit unter 59 Minuten. Sollte ihm dies gelingen, würde er nicht nur seinen eigenen Rekord verbessern, sondern auch eine neue Bestmarke für den deutschen Langstreckenlauf setzen. Krause hingegen will nach dem Rückschlag des Vorjahres wieder an ihre Bestform anknüpfen – mit Blick auf die Sommerwettkämpfe auf der Bahn.






