Pflegeversicherung droht 2023 ein Finanzloch von 7,5 Milliarden Euro
George BenthinPflegeversicherung droht 2023 ein Finanzloch von 7,5 Milliarden Euro
Die gesetzliche Pflegeversicherung in Deutschland steht 2023 vor einem größeren Finanzloch als zunächst angenommen. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat nach Prüfung der aktuellen Daten die Zahlen nun nach oben korrigiert.
Die Lücke zwischen Einnahmen und Ausgaben ist auf 7,5 Milliarden Euro angewachsen. Frühere Schätzungen waren noch von einem Defizit in Höhe von 6 Milliarden Euro ausgegangen. Warken präsentierte die aktualisierten Zahlen kürzlich bei einem Treffen mit den Gesundheitsministern der Länder.
Bis 2028 könnte sich die Lage weiter verschärfen: Die Ministerin rechnet bei anhaltender Entwicklung mit einem Fehlbetrag von über 15 Milliarden Euro. Die neuen Berechnungen zeigen, dass die finanzielle Belastung für das Pflegeversicherungssystem stärker steigt als erwartet. Die Verantwortlichen müssen nun in den kommenden Jahren gegensteuern, um die wachsende Kluft zwischen Einnahmen und Kosten zu schließen.






