20 February 2026, 08:37

Polizei zieht zwei gefährliche Fahrzeuge auf der A7 innerhalb von 48 Stunden aus dem Verkehr

Eine Fahrbahn mit Fahrzeugen, ein Tempolimit-Schild, Geländer, Laternenpfähle, Bäume und ein bewölkter Himmel.

Polizei zieht zwei gefährliche Fahrzeuge auf der A7 innerhalb von 48 Stunden aus dem Verkehr

Polizei stoppt auf der A7 zwei Fahrzeuge mit schweren Verstößen innerhalb von zwei Tagen

Bei getrennten Vorfällen innerhalb von 48 Stunden griff die Polizei auf der Autobahn A7 gegen zwei Fahrzeuge durch. Zunächst wurde ein dänischer Kleintransporter mit übergroßer, ungesicherter Ladung kontrolliert, die zudem die zulässigen Gewichtsgrenzen überschritt. Einen Tag später musste ein ukrainischer Kleinbus wegen gravierender technischer Mängel aus dem Verkehr gezogen werden – insgesamt 30 schwerwiegende Defekte wurden festgestellt.

Der erste Vorfall ereignete sich am Rastplatz Hüttener Berge, wo Verkehrskontrolleure einen in Dänemark zugelassenen Lieferwagen anhielten. Die Ladung des Fahrzeugs war um 22 Prozent übergewichtig und zudem unzureichend gesichert. Die Behörden ordneten an, eine Transportkiste zu entladen, und leiteten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.

Derselbe Transporter wurde nur wenig später am Rastplatz Aalbek erneut gestoppt – weiterhin überladen. Diesmal weiteten die Beamten die Ermittlungen aus und leiteten eine Vermögensabschöpfung ein, um rund 600 Euro an illegal erwirtschafteten Gewinnen einzuziehen. Das Fahrzeug erhielt sofort ein Fahrverbot, die Kennzeichen wurden beschlagnahmt, und es wurden weitere Verfahren wegen des Verdachts auf Verstöße gegen die Aufenthaltserlaubnis eingeleitet.

Unterdessen wurde am folgenden Tag am Rastplatz Dätgen ein ukrainischer Kleinbus überprüft. Die Beamten stellten 30 schwere Mängel fest, die das Fahrzeug verkehrsunsicher machten. Der Kleinbus wurde stillgelegt, und gegen den Fahrer wurden Verkehrssanktionen verhängt.

In Deutschland werden vorsätzliche Überschreitungen der Gewichtsgrenzen hart bestraft. Bei ausländischen Lkw können die Bußgelder je nach Überlastungsgrad zwischen 200 und über 10.000 Euro betragen. In schweren Fällen drohen die Beschlagnahmung des Fahrzeugs, strafrechtliche Verfolgung wegen Gefährdung des Straßenverkehrs oder sogar der Entzug der Fahrerlaubnis bei Wiederholungstätern.

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Beide Fahrzeuge wurden aus dem Verkehr gezogen, wobei der dänische Transporter zusätzlich mit finanziellen und rechtlichen Konsequenzen rechnen muss. Der ukrainische Kleinbus bleibt bis zur Behebung der Mängel gesperrt. Die Polizei betonte erneut, dass auf deutschen Autobahnen die Einhaltung von Gewichts- und Sicherheitsvorschriften konsequent überwacht werde.