22 March 2026, 00:28

Porsche bremst E-Auto-Pläne und setzt weiter auf Verbrenner und Hybride

Weißer Porsche Taycan Turbo S E-Hybrid auf der IAA gezeigt, umgeben von modernen schwarzen Schlafzimmermöbelsätzen.

Porsche bremst E-Auto-Pläne und setzt weiter auf Verbrenner und Hybride

Porsche passt seine Strategie angesichts eines volatilen Marktes und steigender Kosten an. Das Unternehmen wird Verbrennungs- und Hybridmodelle länger als geplant produzieren und verschiebt damit den vollständigen Umstieg auf rein elektrische Fahrzeuge. Dieser Schritt erfolgt, während der Aktienkurs ein neues Tief erreicht und die Gewinne stark einbrechen.

Die Entscheidung folgt auf einen deutlichen Rückgang bei Auslieferungen und Gewinnen. Die globalen Verkäufe sanken 2025 um 10 Prozent auf 279.449 Fahrzeuge, wobei der Absatz in China aufgrund des harten Wettbewerbs durch Elektroautohersteller sogar um 26 Prozent einbrach. Die Gewinne stürzten von 5,3 Milliarden Euro auf nur noch 90 Millionen Euro ab – Grund genug für das Unternehmen, seinen Zeitplan zu überdenken.

Die verlängerte Produktion der Panamera- und Cayenne-Hybride spiegelt die allgemeinen wirtschaftlichen Herausforderungen wider. Die Preise für Brent-Rohöl stiegen um 27 Prozent, während die Europäische Zentralbank für 2026 mit einer Inflation von 2,6 Prozent rechnet. Steigende Energiekosten und ungewisse Inflationsprognosen machen den Markt weniger berechenbar.

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Porsche bleibt zwar bei seinem Ziel, langfristig überwiegend elektrisch unterwegs zu sein, bremst die Umstellung jedoch. Stattdessen setzt das Unternehmen nun auf eine ausgewogene Modellpalette aus Hybrid- und Verbrennungsfahrzeugen, um die Einnahmen zu stabilisieren. Dieser Kurswechsel unterstreicht auch die größeren Herausforderungen der E-Mobilität – von der Batterietechnologie bis hin zu Engpässen bei Rohstoffen.

Die Anpassungen bedeuten, dass Porsche in diesem Jahr vor allem auf hochpreisige Hybride in Europa und China setzt, um die Profitabilität zu sichern. Verbrennermodelle bleiben vorerst zentral, während das Unternehmen die Marktunsicherheiten bewältigt. Die Verzögerung des Elektro-Ziels für 2030 signalisiert Vorsicht in einem unberechenbaren wirtschaftlichen Umfeld.

Quelle