RAPK entschuldigt sich für Störung der revolutionären Maidemo in Kreuzberg
George BenthinRAPK entschuldigt sich für Störung der revolutionären Maidemo in Kreuzberg
Berliner Rap-Trio RAPK räumt Rolle bei Störung der revolutionären Maidemonstration ein
Die Berliner Rap-Gruppe RAPK hat ihre Mitverantwortung für die Behinderung der diesjährigen Revolutionären Maidemonstration eingeräumt. Ihr Konzert am 1. Mai in Kreuzberg führte zu Verzögerungen beim Demonstrationszug, woraufhin die Band sich entschuldigte und versprach, künftige Störungen zu vermeiden. Bekannt für ihre Verbindung von gesellschaftskritischen Texten mit lokalen Erfahrungen, sind die drei Musiker – Victor, Tariq und Gustav – tief in der Protestkultur ihres Kiezes verwurzelt.
Das jährliche Solidaritätskonzert von RAPK hat sich seit dem Ende des traditionellen Myfest am 1. Mai in Kreuzberg etabliert. In diesem Jahr kollidierte ihr Auftritt jedoch mit der Route der Demonstration, was zu Unterbrechungen führte. Die Gruppe reagierte mit Durchsagen über die PA-Anlage und Instagram-Posts, in denen sie die Konzertbesucher aufforderte, den Weg für die Demonstranten freizuhalten.
Ihre Musik spiegelt die Prägung durch Kreuzberg wider und setzt sich mit Themen wie Drogensucht, rassistischer Polizeikontrolle und Gentrifizierung auseinander. RAPK versteht ihr Schaffen als Brücke zwischen Protest und Kultur – mit dem Ziel, politische Botschaften zugänglicher zu machen und Menschen zusammenzubringen. Trotz des Vorfalls betont die Band, dass Protest und kulturelle Veranstaltungen nebeneinander bestehen und sich sogar gegenseitig stärken können.
Nach dem Zwischenfall analysierte das Trio die Situation selbstkritisch. Sie übernahmen die Verantwortung für die Verzögerungen und betonten, aus der Erfahrung lernen zu wollen, um ähnliche Probleme bei künftigen Events zu vermeiden. Die Entschuldigung von RAPK unterstreicht ihr Bemühen, kulturellen Ausdruck und politisches Engagement in Einklang zu bringen. Künftig wird die Gruppe ihre Planung anpassen, um sicherzustellen, dass Demonstrationen ungehindert stattfinden können. Ihre Musik und Veranstaltungen bleiben zwar den Protesttraditionen Kreuzbergs verbunden, doch sollen logistische Konflikte künftig vermieden werden.






