Rhein-Spring-Fest in Mainz setzt 2025 wieder auf klassisches Feuerwerk statt Drohnen
Birgitt OttoRhein-Spring-Fest in Mainz setzt 2025 wieder auf klassisches Feuerwerk statt Drohnen
Das Mainzer Rhein-Spring-Fest kehrt in diesem Jahr zu traditionellem Feuerwerk zurück – nach einem Versuch mit Drohnen-Lichtshows
Auf starkes Publikumswunsch hin haben die Schausteller beschlossen, beim diesjährigen Rhein-Spring-Fest in Mainz wieder klassisches Feuerwerk zu zeigen. Damit wird die im Vorjahr aus Umwelt- und Tierschutzgründen eingeführte Drohnen-Alternative vorerst nicht fortgeführt.
Beim letzten Johannisfest war das übliche Feuerwerksfinale durch eine Drohnenshow ersetzt worden. Bürgermeister Nino Haase hatte die Umstellung unterstützt – mit Verweis auf die ökologischen Vorteile und die nachhaltige visuelle Wirkung der Drohnen. Allerdings kostete die Show mit über 30.000 Euro mehr als das Doppelte der zuvor für Feuerwerk veranschlagten 17.000 Euro.
Die Stadt hatte den Wechsel mit einem wachsenden öffentlichen Bewusstsein für Umweltfragen und Tierschutz begründet. Doch der Schaustellerverband, der seine Shows selbst finanziert, setzt beim anstehenden Fest wieder auf Feuerwerk. Verbandsvorsitzender Marco Sottile betonte, dass die Resonanz auf die Drohnenshow noch genauer bewertet werden müsse.
Das diesjährige Rhein-Spring-Fest startet mit einem Feuerwerk am Rheinufer. Ein zweiter Höhepunkt ist für Samstag, den 11. April, geplant. Beide Veranstaltungen werden vom Schaustellerverband organisiert und vollständig aus eigenen Mitteln finanziert – unabhängig von städtischen Zuschüssen.
Die Öffnungszeiten des Festes variieren je nach Tag; Feuerwerk ist für den 28. März und den 11. April vorgesehen. Zwar waren Drohnen aus Nachhaltigkeitsgründen getestet worden, doch die Schausteller folgen nun der öffentlichen Präferenz. Die Entscheidung spiegelt die anhaltende Debatte wider, wie sich Tradition und Umweltschutz in Einklang bringen lassen.






