SC Freiburg kämpft ohne Schlüsselspieler um historischen Viertelfinaleinzug
Hildegund Lachmann"Sehr speziell": Freiburg strebt zum ersten Mal das Viertelfinale an - SC Freiburg kämpft ohne Schlüsselspieler um historischen Viertelfinaleinzug
SC Freiburg trifft im Achtelfinale der Europa League auf KRC Genk – mit dem Ziel, erstmals ins Viertelfinale einzuziehen. Die Mannschaft aus Deutschland qualifizierte sich als Gruppensiebter direkt für die K.-o.-Phase, während Genk über die Play-offs weiterkam. Beide Teams belegen derzeit den achten Platz in ihren jeweiligen nationalen Ligen.
Die Freiburger gehen mit personellen Engpässen in die Partie. Innenverteidiger Max Rosenfelder fällt verletzungsbedingt aus, und Mittelfeldspieler Maximilian Eggestein ist gesperrt. Patrick Osterhage soll voraussichtlich Eggesteins defensive Rolle im Mittelfeld übernehmen.
Genk, bekannt für seinen ballbesitzorientierten Spielstil, verfügt über starke offensive Qualitäten. Freiburgs Trainer Julian Schuster hob besonders ihre Stärken im Spielaufbau hervor. Allerdings hat der belgische Klub in europäischen K.-o.-Runden bisher wenig Erfahrung – der größte Erfolg, das Erreichen des Sechzehntelfinals, datiert aus der Saison 2011/12.
Freiburgs Auswärtsbilanz in dieser Saison gibt Anlass zur Sorge: In der Bundesliga gelang nur ein einziger Auswärtssieg, in der Europa-League-Gruppenphase immerhin einer. Dennoch würde das Erreichen des Viertelfinals einen historischen Erfolg für den Verein bedeuten – die Mannschaft ist entschlossen, weiterzukommen.
Das Hinspiel wird für Freiburg ohne zwei Leistungsträger eine Bewährungsprobe. Genks offensiver Ansatz und der Heimvorteil könnten zur Herausforderung werden. Ein Sieg würde den tiefsten Einmarsch der Freiburger in einen europäischen Wettbewerb markieren.






