Steinwürfe auf Gleise: Zugverkehr zwischen Lüneburg und Deutsch Evern lahmgelegt
Hans-Werner HövelSteinwürfe auf Gleise: Zugverkehr zwischen Lüneburg und Deutsch Evern lahmgelegt
Zugverkehr zwischen Deutsch Evern und Lüneburg nach Steinwürfen auf Gleise stark behindert
Am Montagabend kam es zu erheblichen Verspätungen im Zugverkehr zwischen Deutsch Evern und Lüneburg, nachdem Kinder Steine auf die Gleise gelegt hatten. Die Bundespolizei reagierte umgehend und warnte vor den schweren Gefahren, die vom Betreten oder Manipulieren von Bahnanlagen ausgehen.
Der Vorfall ereignete sich am Montagabend, als Steine auf den Gleisen in der Nähe von Lüneburg entdeckt wurden. Eine Streife der Bundespolizei traf mit Blaulicht ein, konnte jedoch keine Kinder mehr vor Ort antreffen. Die Beamten bestätigten, dass das Ablegen von Gegenständen auf Schienen eine Straftat darstellt.
Aufgrund der Störung musste die Strecke vorübergehend gesperrt werden. In der Folge kam es zu Verspätungen bei mehreren Zugverbindungen. Die Bundespolizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Vorfall haben, sich an die Inspektion in Bremen zu wenden.
Die Behörden wiesen zudem auf die Gefahren hin, die vom Betreten von Bahnanlagen – insbesondere in den Schulferien – ausgehen. Sie riefen Eltern dazu auf, mit ihren Kindern über die lebensbedrohlichen Risiken zu sprechen, die mit dem Spielen auf oder in der Nähe von Gleisen verbunden sind. Die Polizei gab an, dass es keine bundesweiten Statistiken zu solchen Vorfällen im vergangenen Jahr gebe.
Mittlerweile ist die Strecke wieder freigegeben. Dennoch zeigt der Vorfall die anhaltenden Risiken durch unbefugtes Betreten von Bahnanlagen auf. Die Ermittlungen laufen weiter, während die Behörden die Öffentlichkeit daran erinnern, dass solche Handlungen schwere rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen und Menschenleben gefährden können.






