04 May 2026, 16:26

Strack-Zimmermann attackiert Mützenich: SPD blockierte jahrelang Verteidigungspolitik

Plakat mit einer Karte der Sowjetunion in rot und blau, begleitet von Text und Bildern, die den Konflikt zwischen den beiden Ländern im Detail beschreiben.

Strack-Zimmermann attackiert Mützenich: SPD blockierte jahrelang Verteidigungspolitik

Marie-Agnes Strack-Zimmermann, eine führende Politikerin der Freien Demokratischen Partei (FDP), hat den SPD-Abgeordneten Rolf Mützenich scharf angegriffen. Sie warf ihm vor, jahrelang dringend notwendige Reformen in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik Deutschlands blockiert zu haben. Ihre Kritik äußerte sie in einem Interview mit dem Tagesspiegel sowie in Beiträgen auf der Plattform X.

Strack-Zimmermann behauptete, Mützenich und seine Mitstreiter hätten wiederholt zentrale Verteidigungsmaßnahmen verhindert – darunter den Kauf bewaffneter Drohnen und die Debatte über die Erfüllung des NATO-Ziels, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben. Eine solche Blockadehaltung habe Deutschland verwundbar gemacht, so die Politikerin, die auf politische Fehleinschätzungen und mangelnde strategische Weitsicht verwies.

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Die FDP-Politikerin kritisierte zudem die langjährige SPD-Politik des „Wandels durch Handel“. Dieser Ansatz habe sowohl Deutschland als auch Europa „massiven Schaden“ zugefügt – insbesondere im Umgang mit Russland. Mützenichs Forderungen nach Abrüstungsgesprächen mit Moskau bezeichnete sie angesichts der aktuellen Sicherheitslage als gefährlich naiv.

Strack-Zimmermann ging noch weiter und warf der SPD unter Mützenich vor, die von Russland und der Pipeline Nord Stream 2 ausgehenden Risiken nicht erkannt zu haben. Wer frühere Warnungen ignoriert habe, solle nun seine Fehler reflektieren – doch von Mützenich sei keine solche Einsicht zu erkennen.

Der Streit offenbart tiefe Gräben in der deutschen Sicherheits- und Außenpolitik. Strack-Zimmermanns Äußerungen spiegeln die anhaltende Verärgerung der FDP über die SPD-Haltung in Sicherheitsfragen wider. Ihre Kritik führt die aktuellen Schwächen auf jahrelanges Zögern und strategische Fehlentscheidungen zurück.

Quelle