Tödliche Lawine im Allgäu: Skitourengeher stirbt nach Notruf am Iseler-Berg
Hans-Werner HövelLawine-Unfall: 46-Jähriger Skitourengeher stirbt - Tödliche Lawine im Allgäu: Skitourengeher stirbt nach Notruf am Iseler-Berg
Ein 46-jähriger Skitourengeher ist im Allgäuer Alpengebiet nach der Auslösung einer Lawine ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich am Montagnachmittag am Nordhang des Iseler-Bergs bei Bad Hindelang. Trotz Rettungsversuchen überlebte der Skifahrer die Lawine nicht.
Der Mann befand sich allein außerhalb des gesicherten Skipistenbereichs, als er die Lawine auslöste. Noch bevor er von der Schneemasse erfasst wurde, gelang es ihm, einen Notruf abusetzen. Schlechte Wetterbedingungen und geringe Sichtverhältnisse verzögerten jedoch die Rettungsmaßnahmen und verhinderten einen sofortigen Hubschraubereinsatz.
Die Bodenmannschaften mussten sich unter gefährlichen Bedingungen und hoher Lawinengefahr durchkämpfen. Als sie ihn schließlich in einem steilen Schneefeld lokalisierten, leiteten sie sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ein und brachten ihn per Helikopter in ein Krankenhaus. Die Ärzte konnten jedoch nur noch seinen Tod feststellen.
Die Polizei warnte daraufhin vor anhaltender Lawinengefahr in der Region. Skifahrer wurden aufgefordert, Sicherheitshinweise zu beachten, die notwendige Ausrüstung mitzuführen und steiles, instabiles Gelände zu meiden.
Dies ist der erste tödliche Lawinenunfall in den Allgäuer Alpen in diesem Jahr. Der Vorfall ereignete sich in einem ungesicherten Freeride-Gebiet und stellte keine Gefahr für das nahegelegene Skigebiet dar. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin und mahnen Freerider zur Vorsicht.






