Tribunal dreht Abstiegsdrama in der Regionalliga auf den Kopf
Ein Tribunalsurteil hat den Abstiegskampf in der Regionalliga durcheinandergebracht. Die Entscheidung im Fall des FV Diefflen verschafft dem SC Idar-Oberstein einen entscheidenden Vorteil. Mehrere Vereine sehen sich nun mit einer veränderten Ausgangslage konfrontiert, während die Saison ihrem Ende entgegengeht.
Der Streit begann, als der FV Diefflen während eines Spiels gegen den SC Idar-Oberstein einen sechsten Wechsel vornahm. Die Regeln erlauben jedoch nur fünf Auswechslungen, weshalb das Tribunal Idar-Oberstein einen 2:0-Sieg zusprach und damit den ursprünglichen 2:0-Erfolg Diefflens annullierte. Diese Korrektur brachte Idar-Oberstein drei zusätzliche Punkte ein und katapultierte den Verein in der Tabelle über Diefflen.
Das Urteil wirkt sich auch auf andere vom Abstieg bedrohte Mannschaften aus. Die Vereine aus Ludwigshafen, Dudenhofen und Eisbachtal stehen nun vor einem härteren Kampf um den Klassenverbleib. Gleichzeitig wurde in einem separaten Fall der FC Cosmos Koblenz bestraft, nachdem er in einem Spiel gegen den FC Rot-Weiß Koblenz einen vierten Wechsel vorgenommen hatte. Obwohl das Ergebnis Bestand hatte, erhielt Cosmos einen Abzug von drei Punkten. Beide Koblenzer Teams bleiben jedoch sicher im Mittelfeld der Tabelle.
Die Entscheidung des Tribunals hat die Abstiegsränge deutlich verschoben. Der SC Idar-Oberstein hat seine Position gestärkt, während der FV Diefflen weiter in die Gefahrenzone rutscht. Die anderen Vereine müssen ihre Strategien anpassen, während die letzten Spiele der Saison bevorstehen.






